Richard Burton Frederick Leighton (1830-1896)
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Frederick Leighton – Richard Burton
Ort: National Portrait Gallery, London.
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Die Komposition ist schlicht gehalten: der Mann füllt fast das gesamte Bildformat aus. Der Hintergrund ist dunkel und unspezifisch, was die Aufmerksamkeit vollends auf die Figur lenkt. Die Farbgebung ist überwiegend düster, dominiert von verschiedenen Schwarz- und Brauntönen. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Ernsthaftigkeit und Kontemplation. Lichtakzente fallen auf das Gesicht, insbesondere auf die Stirn und die Nase, wodurch die Gesichtszüge plastisch hervorgehoben werden. Die Behandlung des Bartes ist bemerkenswert: er wirkt dicht und wild, fast ungezähmt, was dem Gesamtbild eine gewisse Rauheit verleiht.
Die Darstellung der Kleidung – ein dunkler Anzug mit hochgeschlossenem Kragen – deutet auf einen Mann von gesellschaftlicher Stellung hin. Der Kragen selbst wird durch das Licht besonders betont, was ihm eine gewisse Bedeutung verleiht.
Subtextuell könnte die Abwendung des Blicks und die nachdenkliche Haltung auf innere Konflikte oder eine gewisse Distanz zur Welt hindeuten. Die Dunkelheit der Farbgebung mag eine Atmosphäre von Geheimnis oder sogar Trauer erzeugen. Es entsteht ein Eindruck eines Mannes, der viel erlebt hat und dessen Leben nicht frei von Schwierigkeiten war. Der Bart, als Zeichen von Männlichkeit und Stärke, steht im Kontrast zu der insgesamt nachdenklichen und fast schmerzhaften Ausstrahlung des Porträtierten. Insgesamt vermittelt das Bild den Eindruck einer tiefgründigen Persönlichkeit, die sich in einem Moment der inneren Einkehr zeigt.