#20770 Luis Fernandez
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Luis Fernandez – #20770
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Die Bildfläche ist mit einer Vielzahl von Elementen gefüllt: Es sind menschliche Körperfragmente erkennbar, jedoch stark fragmentiert und deformiert. Sie scheinen in einem Zustand des Umbruchs oder der Metamorphose zu sein. Neben den anthropomorphen Darstellungen finden sich auch tierische Elemente – ein Fischkopf ragt prominent hervor, während andere Formen an Insekten oder unbekannte Kreaturen erinnern. Diese Vermischung von Mensch und Tier deutet auf eine Auflösung traditioneller Grenzen hin, möglicherweise auf die Suche nach einer ursprünglichen, ungeschlachten Existenz.
Die Linienführung ist fließend und dynamisch, doch gleichzeitig auch unsicher und zögerlich. Es entsteht der Eindruck eines inneren Kampfes, einer ständigen Bewegung zwischen Form und Auflösung. Die Dichte der Darstellung erzeugt ein Gefühl von Enge und Beklemmung; die Figuren scheinen in einem unübersichtlichen Labyrinth gefangen zu sein.
Subtextuell könnte die Zeichnung als eine Auseinandersetzung mit dem Körperbild, der Identität oder der Vergänglichkeit interpretiert werden. Die Fragmentierung der Formen lässt auf einen Verlust von Kontrolle und Orientierung schließen, während das Überlagern der Elemente ein Gefühl von Chaos und Verwirrung vermittelt. Die warmen Farben könnten als Hinweis auf eine Sehnsucht nach Wärme und Geborgenheit gelesen werden, die jedoch durch die angespannte Atmosphäre des Bildes konterkariert wird. Es liegt eine melancholische Stimmung vor, die den Betrachter dazu anregt, über die Zerbrechlichkeit der Existenz und die Suche nach dem Selbst nachzudenken. Die Zeichnung ist weniger eine Darstellung konkreter Ereignisse als vielmehr eine Projektion innerer Zustände und Ängste.