Foxhunting Scene Benjamin Marshall (1768-1835)
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Benjamin Marshall – Foxhunting Scene
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Komposition ist dynamisch; die Figuren sind nicht statisch dargestellt, sondern wirken im Begriff, sich zu bewegen. Die Körperhaltung des sitzenden Mannes deutet auf eine dominante Position hin, während die anderen Männer ihm untergeordnet erscheinen. Das rote Gewand sticht hervor und lenkt den Blick des Betrachters sofort auf diese Figur.
Der Hintergrund ist durch einen dichten Wald gebildet, der in warmen Brauntönen gemalt ist. Die Bäume sind verschwommen dargestellt, was eine gewisse Tiefe erzeugt und den Fokus auf die Figuren im Vordergrund lenkt. Am rechten Bildrand erkennen wir schemenhaft weitere Personen, die sich ebenfalls an der Jagd beteiligen. Ein Hund ist ebenfalls zu sehen, vermutlich ein Fährhund.
Die Szene vermittelt einen Eindruck von gesellschaftlichem Status und Privilegien. Die elegante Kleidung der Männer, die sorgfältig gepflegten Pferde und die idyllische Landschaft deuten auf eine wohlhabende Gesellschaftsschicht hin, für die Jagd nicht nur ein sportlicher Wettkampf, sondern auch ein Statussymbol ist. Es liegt eine gewisse Distanziertheit und Kontrolle gegenüber der Natur in der Darstellung; die Männer sind nicht Teil der Landschaft, sondern beherrschen sie. Die Jagd selbst wird hier als ein ritualisiertes Ereignis inszeniert, das von Tradition und sozialer Ordnung geprägt ist. Die leicht verschwommene Darstellung des Hintergrunds könnte auch eine gewisse Abgrenzung von der natürlichen Umgebung andeuten – die Welt der Jäger ist anders als die Welt des Waldes.