#19488 Marino Marini
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Marino Marini – #19488
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Die Farbgebung ist reduziert: neben dem dominanten Schwarz finden sich Weiß- und Grautöne, die für die Darstellung der Figur verwendet werden. Akzentuell treten leuchtende Rot- und Cremefarben in Form geometrischer Elemente auf – vor allem Dreiecke –, die an den linken Bildrand angeordnet sind. Diese Farbflächen wirken wie stilisierte Pfeile oder Segel, die eine gewisse Dynamik in das Werk einbringen und einen Kontrapunkt zur statischen Schwere des schwarzen Hintergrunds bilden.
Die Komposition ist nicht harmonisch; vielmehr entsteht durch die fragmentierten Formen und die unklare Perspektive ein Gefühl von Unruhe und Spannung. Die Figur scheint sich zu winden oder zu fallen, was eine Assoziation mit Schmerz oder Verzweiflung hervorrufen könnte. Der obere Bildbereich wird von einer Art spiralförmiger Zeichnung dominiert, die an einen Blick in den Himmel oder ins Unbekannte erinnern kann.
Die Malerei lässt Raum für vielfältige Interpretationen. Es scheint sich um eine Auseinandersetzung mit existenziellen Themen zu handeln – vielleicht um Verlust, Isolation oder die Suche nach Orientierung in einer chaotischen Welt. Die geometrischen Elemente könnten als Symbole für Hoffnung oder Widerstand interpretiert werden, während die dunkle Farbgebung und die fragmentierte Darstellung der Figur die Schwere des menschlichen Daseins unterstreichen. Insgesamt wirkt das Werk wie ein Ausdruck tief empfundener Emotionen, verpackt in eine komplexe und suggestive Bildsprache.