#42684 Charles Marion Russell
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Charles Marion Russell – #42684
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Die Farbgebung ist von warmen Erdtönen geprägt – Ocker, Braun und Beige dominieren die Darstellung des Bodens und der Vegetation. Diese Farben verstärken den Eindruck einer staubigen, sonnenverbrannten Umgebung. Akzente setzen bläuliche Farbtupfer, die vermutlich das Licht oder Schatten auf dem Wildrind darstellen und so dessen Bewegung zusätzlich hervorheben. Der Himmel ist nur angedeutet, ein blasser Horizont, der die Weite des Raumes betont.
Die Komposition wirkt spontan und ungestüm. Die Linien sind fließend und wirken fast skizzenhaft, was den Eindruck von Schnelligkeit und Unmittelbarkeit verstärkt. Es scheint, als hätte der Künstler versucht, den Moment der Jagd einzufangen, die rohe Energie des Wilden Westens zu vermitteln.
Subtextuell könnte das Werk eine Auseinandersetzung mit dem Konflikt zwischen Mensch und Natur darstellen. Die Reiter symbolisieren die Zivilisation, die versucht, die ungezähmte Wildnis zu kontrollieren. Das fliehende Wildrind steht für die Freiheit und Unabhängigkeit der Natur, die sich dieser Kontrolle widersetzt. Die Darstellung ist nicht wertend; sie zeigt lediglich eine Situation, in der zwei Kräfte aufeinandertreffen. Die Weite der Landschaft unterstreicht zudem das Gefühl von Isolation und Entfremdung, das oft mit dem Leben im Westen verbunden war. Es liegt ein Hauch von Melancholie über der Szene, eine Anerkennung des Vergehens einer Ära.