The music lesson Johannes Vermeer (1632-1675)
Johannes Vermeer – The music lesson
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Maler: Johannes Vermeer
Ort: The Royal Collection of the United Kingdom, London.
Das Gemälde Music Lesson stammt aus der Feder des niederländischen Künstlers. Die Leinwand wurde zwischen 1662 und 1665 gemalt. Es wurde mit Leinwand und Öl gemalt. Seit 1696 befindet sich das Gemälde in der königlichen Sammlung von Großbritannien. Aufgrund eines Fehlers bei der Entzifferung der Signatur wurde die Urheberschaft Franz van Myris dem Älteren zugeschrieben. Der wahre Autor des Gemäldes wurde erst 1866 ermittelt. Die gesamte Handlung auf der Leinwand spielt sich in einem großen Raum ab, der durch die Mosaikfenster nur schwach beleuchtet ist. Im Mittelpunkt steht ein Klavier, hinter dem ein Mädchen mit dem Rücken zum Betrachter steht.
Beschreibung des Gemäldes "Musikstunde" von Jan Vermeer
Das Gemälde Music Lesson stammt aus der Feder des niederländischen Künstlers. Die Leinwand wurde zwischen 1662 und 1665 gemalt. Es wurde mit Leinwand und Öl gemalt. Seit 1696 befindet sich das Gemälde in der königlichen Sammlung von Großbritannien. Aufgrund eines Fehlers bei der Entzifferung der Signatur wurde die Urheberschaft Franz van Myris dem Älteren zugeschrieben. Der wahre Autor des Gemäldes wurde erst 1866 ermittelt.
Die gesamte Handlung auf der Leinwand spielt sich in einem großen Raum ab, der durch die Mosaikfenster nur schwach beleuchtet ist.
Im Mittelpunkt steht ein Klavier, hinter dem ein Mädchen mit dem Rücken zum Betrachter steht. Neben ihr sitzt ein älterer Lehrer, der immer bereit ist, Ermutigung und praktische Ratschläge zu geben. Ein großer Spiegel, in dem sich das Gesicht und ein Teil des Oberkörpers des Mädchens spiegeln, liegt auf dem Klavier. Rechts vom Klavier, hinter dem Rücken des Lehrers, ist ein großes Gemälde zu sehen. Das dargestellte Motiv ist dem Betrachter unbekannt. Zu Füßen des Mädchens ist ein Musikinstrument mit Saiten, ein Kontrabass oder eine Domra, zu sehen.
Im Vordergrund des Bildes steht ein großer Tisch, der mit einem schweren Tischtuch bedeckt ist, dessen Enden bis zum Boden reichen. Der einzige Gegenstand auf dem Tisch ist ein weißer Krug. Es scheint die Quelle des Lichts zu sein, da es auf der Leinwand stark hervorgehoben ist.
Der Künstler schenkt der Kleidung seiner Figuren besondere Aufmerksamkeit. Der Lehrer ist in einen strengen schwarzen Anzug mit weißen Manschetten gekleidet. Die Schlinge über seinem Körper und der Stock, auf den sich der Mann stützt, zeigen, dass er der höheren Klasse angehört. Das Mädchen auf der Leinwand ist wahrscheinlich seine Nichte oder Tochter. Das Mädchen ist mit einem langen Kleid bekleidet, das nach den damaligen Gepflogenheiten aus mehreren Röcken besteht. Die obere Schürze ist schwarz und die untere rot. Das Oberteil des Kleides ist weiß. Das Mädchen gehört auch nicht zur Unterschicht, sondern ist eine Internatsschülerin.
Trotz des Vorhandenseins von Fenstern, weißen Wänden und einem gewissen Lichtspiel, das durch einen Krug und einen Spiegel erzeugt wird, ist das Gesamtbild eher düster.
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Der Musiklehrer, ein Mann in dunklem Gewand, steht an ihrer Seite und beobachtet sie aufmerksam. Er hält eine Hand an den Ärmel seines Mantels, eine Geste, die sowohl Autorität als auch eine gewisse Zurückhaltung andeutet. Sein Blick scheint zwischen der Schülerin und dem Betrachter zu wandern.
Der Raum selbst ist sparsam, aber sorgfältig eingerichtet. Ein großer Fensterrahmen auf der linken Seite lässt Tageslicht herein, das aber durch die dunklen Fensterläden gedämpft wird. Die Beleuchtung ist dramatisch und betont die Figuren und das Klavier. Der Boden besteht aus einem dunklen, karierten Mosaik, das durch seine geometrische Struktur einen optischen Kontrast zum organischen Charakter der Figuren bildet.
An der Wand hinter den Figuren hängen zwei Porträts in verzierten Rahmen. Diese Porträts lenken die Aufmerksamkeit auf die Familiengeschichte und den sozialen Status der Bewohner des Hauses. Sie deuten auf eine etablierte soziale Schicht hin und unterstreichen die Bedeutung der Bildung für die Nachkommenschaft.
Die Farbpalette ist gedämpft und dominiert von dunklen Grüntönen, Braun und Schwarz. Akzente setzen die leuchtenden Farben des Tisches mit der orientalischen Überwurfdecke sowie die rötliche Farbe des Stuhls der Schülerin.
Die Komposition ist ruhig und ausgewogen. Die Figuren sind in einem engen Raum platziert, was eine Atmosphäre der Intimität und Konzentration erzeugt. Die Anordnung der Elemente erweckt den Eindruck einer Momentaufnahme, die eine besondere Bedeutung hat.
Neben der direkten Darstellung eines Musikunterrichts lassen sich auch subtile subtextuelle Ebenen erkennen. Die Szene könnte als Allegorie für die Bedeutung von Bildung und sozialer Konvention interpretiert werden. Die Porträts an der Wand erinnern an die familiäre Verantwortung, die mit der Erziehung und Ausbildung der Kinder einhergeht. Die Strenge des Lehrers und die Konzentration der Schülerin deuten auf die Disziplin hin, die für den Erwerb von Wissen und gesellschaftlicher Anerkennung erforderlich ist. Die gesamte Inszenierung vermittelt ein Bild von Ordnung, Kontrolle und dem Streben nach kultureller Bildung im bürgerlichen Kontext.