Interior of Gripsholm Castle Karl August Johansson (1868-1949)
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Karl August Johansson – Interior of Gripsholm Castle
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Im Raum selbst sind verschiedene Möbelstücke angeordnet: zwei Stühle mit abgenutzter Polsterung, ein kleiner Tisch mit Spiegel und Schubladen sowie weitere, weniger deutliche Gegenstände. Die Anordnung wirkt eher zufällig als durchdacht, was einen Eindruck von Verlassenheit oder ungepflegtem Luxus vermittelt.
Besonders auffällig ist das große Gemälde an der Wand hinter den Möbeln. Es zeigt eine Szene mit mehreren Figuren in historischer Kleidung, die in einer Waldlandschaft agieren. Die Darstellung wirkt dramatisch und dynamisch, steht jedoch im deutlichen Kontrast zur Stille und Dunkelheit des Raumes. Das Gemälde scheint ein Fenster in eine andere Welt zu sein, eine Welt voller Bewegung und Leben, während der Raum selbst von Schwere und Stagnation durchdrungen ist.
Die Beleuchtung spielt eine entscheidende Rolle bei der Schaffung der Stimmung. Sie ist gedämpft und kommt hauptsächlich aus einer ungesicherten Lichtquelle, die Schatten wirft und die Konturen der Gegenstände verschwimmen lässt. Dies verstärkt den Eindruck von Geheimnis und Melancholie.
Es liegt ein Subtext der Vergänglichkeit in der Luft. Die abgenutzten Möbel, die dunkle Atmosphäre und das dramatische Gemälde deuten auf eine Vergangenheit hin, die vergangen ist oder zumindest nicht mehr präsent ist. Der Raum wirkt wie eine Bühne, auf der einst Leben stattfand, nun aber stillsteht. Es könnte sich um einen Ort des Rückzugs, der Kontemplation oder gar der Trauer handeln. Die Gegenstände sind Zeugen einer Geschichte, deren Bedeutung für den Betrachter nur erahnt werden kann.