The Battle of S. Giorgio di Mantova, 29 Fructidor Antoine Charles Horace Vernet (1758-1836)
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Antoine Charles Horace Vernet – The Battle of S. Giorgio di Mantova, 29 Fructidor
Ort: Private Collection
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Die Komposition ist auf eine breite Ebene angelegt. Die Schlacht selbst nimmt den Großteil des Bildes ein, während im Hintergrund eine Stadtlandschaft mit einem Fluss erkennbar wird. Der Himmel ist düster und von Rauchschwaden verdeckt, was die Atmosphäre zusätzlich verdunkelt und einen Eindruck von Zerstörung vermittelt. Die Stadt wirkt entfernt und fast unbeteiligt an dem Geschehen, was möglicherweise auf die Distanz zwischen den Akteuren des Krieges und der zivilen Bevölkerung hinweisen könnte.
Es fällt auf, dass die Darstellung keine Heldenverehrung suggeriert. Stattdessen wird die Härte und das Leid des Krieges betont. Die Uniformen sind zwar erkennbar, doch sie verschwinden fast in dem allgemeinen Chaos. Die Pferde scheinen ebenso von der Schlacht überwältigt zu sein wie ihre Reiter.
Ein subtiler Unterton könnte sich in der Darstellung des Flusses verbergen. Er dient als eine Art natürliche Barriere oder Grenze zwischen den kämpfenden Parteien und symbolisiert vielleicht die Unüberwindlichkeit bestimmter Konflikte oder die Trennung zwischen Ordnung und Chaos. Die Stadt im Hintergrund, obwohl distanziert, bietet einen Hoffnungsschimmer auf Wiederaufbau und Frieden nach dem Ende der Gewalt. Die Darstellung wirkt weniger als eine glorifizierende Schilderung eines Sieges, sondern eher als eine Reflexion über die menschlichen Kosten des Krieges.