Killed deer Bengt Nordenberg (1822-1902)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Bengt Nordenberg – Killed deer
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Mehrere Personen sind in der Komposition zu sehen. Eine Gruppe hat sich um das Reh versammelt, einige tragen Jagdhüte und Waffen. Ein Mann im Vordergrund hält eine Fackel hoch, deren Licht einen warmen Schein auf die Szene wirft und gleichzeitig Kontraste erzeugt. Ein weiterer Mann steht etwas abseits, sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten, wirkt aber nachdenklich oder vielleicht sogar bedrückt. Im Hintergrund, vor einer einfachen Holzhütte, sind weitere Personen erkennbar, einige scheinen in die Szene hineinzublicken.
Die Komposition ist sorgfältig aufgebaut; der Blick des Betrachters wird durch die diagonale Linie, die vom Reh über die Gruppe von Jägern zur Hütte führt, gelenkt. Die Anordnung der Figuren suggeriert eine Hierarchie und unterschiedliche Rollen innerhalb der Jagdgesellschaft.
Neben der direkten Darstellung einer Jagdszene lassen sich auch subtile Subtexte erkennen. Das erlegte Tier steht symbolisch für die Vergänglichkeit des Lebens und die Konfrontation des Menschen mit der Natur. Die Fackel könnte als Hoffnungsschimmer oder aber auch als Zeichen der menschlichen Intervention in eine natürliche Ordnung interpretiert werden. Der nachdenkliche Gesichtsausdruck eines der Männer deutet auf eine Reflexion über die Tötung hin, möglicherweise auf ein moralisches Dilemma angesichts des erlegten Tieres. Die Hütte im Hintergrund könnte für Geborgenheit und Gemeinschaft stehen, steht aber gleichzeitig in Kontrast zur rauen Umgebung und dem Tod, der gerade stattgefunden hat. Insgesamt vermittelt das Bild einen Eindruck von Melancholie und einer tiefen Verbundenheit mit der Natur, die jedoch auch von Gewalt und Verlust geprägt ist.