Madame Hamelin, born Jeanne Geneviève Fortunée Lormier-Lagrave (1776-1851) Andrea Appiani (1754-1817)
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Andrea Appiani – Madame Hamelin, born Jeanne Geneviève Fortunée Lormier-Lagrave (1776-1851)
Ort: Museums of Paris (Musées de la Ville de Paris), Paris.
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Die Frisur, eine üppige Lockenpracht, rahmt ihr Gesicht und verleiht der Darstellung eine gewisse Dramatik. Die Kleidung, ein schlichtes Gewand in hellen Tönen mit einem dekorativen Gürtel, verweist auf die damals populäre Anlehnung an antike Vorbilder. Der Stoff fällt weich und betont die Figur ohne sie zu betonen. Die Arme sind vor der Brust verschränkt, eine Geste, die sowohl Selbstbeherrschung als auch eine gewisse Abgeschlossenheit suggeriert.
Der Hintergrund ist sparsam gehalten: ein Horizontlinie mit einem diffusen Himmelsbild. Diese Reduktion lenkt die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Frau selbst. Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Pastelltönen, was zur insgesamt ruhigen und besinnlichen Atmosphäre beiträgt.
Die Wahl des Gewandes und der Pose lässt vermuten, dass es sich um eine Person handelt, die Wert auf Bildung und Kultiviertheit legt. Es könnte ein Hinweis auf ihre soziale Stellung oder ihren intellektuellen Anspruch sein. Die leicht nachdenkliche Miene deutet möglicherweise auf innere Konflikte oder eine gewisse Lebensmüdigkeit hin – ein Gefühl, das in der Zeit um 1800 weit verbreitet war. Die Darstellung wirkt weniger als eine reine Abbildung einer Person und mehr als eine Veranschaulichung eines bestimmten Ideals: die Frau als Verkörperung von Anmut, Intelligenz und innerer Stärke. Die Komposition suggeriert eine gewisse Distanz zwischen der Dargestellten und dem Betrachter, was einen Eindruck von Würde und Unnahbarkeit erweckt.