Christoph Willibald Gluck (1714-87) at the spinet Joseph Siffred Duplessis (1725-1802)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Joseph Siffred Duplessis – Christoph Willibald Gluck (1714-87) at the spinet
Ort: Museum of Art History, Vienna (Kunsthistorisches Museum).
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt ein elegantes, blaues Gewand mit üppigen Rüschen am Kragen und den Ärmeln, was seinen gesellschaftlichen Status unterstreicht. Die Frisur, ein weißer Puderhaube, ist typisch für die Epoche und zeugt von sorgfältiger Pflege und Konventionen des Adels oder der gehobenen Bürgertums.
Das Spinett selbst nimmt einen zentralen Platz im Bild ein. Seine grüne Oberfläche bildet einen Kontrast zum dunklen Hintergrund und lenkt den Blick auf das Instrument, welches offensichtlich eine wichtige Rolle in seinem Leben spielt. Auf der Decke des Instruments ist eine Inschrift zu erkennen, die vermutlich den Namen des Herstellers oder des Besitzers trägt. Ein einzelner Ball liegt direkt vor dem Spinett, möglicherweise als Symbol für musikalische Kreativität oder als Anspielung auf ein bestimmtes Musikstück.
Der dunkle Hintergrund verstärkt die Fokussierung auf die Figur und das Instrument. Er erzeugt eine gewisse Tiefe und betont die Konturen des Dargestellten. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch die Gesichtszüge und die Details der Kleidung klar hervorgehoben werden.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung eines gebildeten und kultivierten Mannes interpretiert werden, der sich seiner musikalischen Fähigkeiten bewusst ist und diese pflegt. Das Spinett symbolisiert nicht nur seine Leidenschaft für Musik, sondern auch seinen sozialen Status und seine Verbindung zur Kunstwelt. Die ruhige und selbstsichere Ausstrahlung des Dargestellten lässt auf einen Mann schließen, der in seinem Leben Anerkennung gefunden hat und dessen Position er festigen möchte. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Bild von Harmonie, Eleganz und intellektueller Beschäftigung.