Lingelbach, Johannes – Het halthouden van Karel II bij de buitenplaats Wema aan de Rotte tijdens zijn tocht van Rotterdam naar Den Haag, 1650 - 1674 Rijksmuseum: part 1
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Die Komposition ist durchzogen von einer dynamischen Bewegung. Die Menschenmenge drängt sich vorwärts, während die Reiter ihre Positionen halten. Der Weg selbst führt das Auge in Richtung des Gewässers, wo mehrere Schiffe ankern oder vorbeifahren. Diese Schiffe sind mit Flaggen versehen, was auf eine offizielle Zeremonie oder einen Staatsbesuch hindeuten könnte.
Der Himmel ist von einer dramatischen Wolkenformation dominiert, die ein Gefühl von Erhabenheit und Bedeutung verleiht. Die Lichtverhältnisse sind ungleichmäßig; einige Bereiche der Szene liegen im Schatten, während andere vom Sonnenlicht erhellt werden. Dies verstärkt das Gefühl der Tiefe und des Realismus.
Die Anwesenheit eines Hundes im Vordergrund, der sich dem Reiter zuwendet, fügt eine subtile Note von Lebendigkeit und Alltag hinzu. Er wirkt fast als Beobachter des Geschehens.
Subtextuell könnte die Darstellung einen Moment historischer Bedeutung festhalten – möglicherweise den Empfang einer wichtigen Persönlichkeit oder das Begleiten eines Staatsgastes. Die Menge selbst symbolisiert die Unterstützung und Bewunderung für die dargestellte Person oder das Ereignis. Der Weg, der zum Gewässer führt, könnte eine Metapher für die Verbindung zwischen Land und Meer, zwischen Politik und Handel darstellen. Die sorgfältige Detailgenauigkeit in der Darstellung von Kleidung, Pferden und Schiffen lässt auf eine Wertschätzung für materielle Güter und gesellschaftlichen Status schließen. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von Feierlichkeit, Autorität und nationalem Stolz.