Molenaer, Jan Miense – Het valse kaartspelen, 1640 - 1668 Rijksmuseum: part 1
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 1 – Molenaer, Jan Miense -- Het valse kaartspelen, 1640 - 1668
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Figuren sind in unterschiedliche Aktivitäten vertieft: Einige beobachten aufmerksam das Spielgeschehen, andere scheinen in ausgelassene Gespräche verwickelt zu sein oder einfach nur die Stimmung zu genießen. Ein Mann mit roter Jacke scheint besonders amüsiert, während eine Frau, die sich dem Betrachter zugewandt hat, die Karten selbst austeilt und dabei ein leichtes Lächeln trägt. Ihre Haltung wirkt dominant, fast herausfordernd.
Die Beleuchtung ist ungleichmäßig; sie fällt hauptsächlich auf die Personen am Tisch und lässt den Hintergrund in Schatten versinken. Dies lenkt die Aufmerksamkeit des Betrachters gezielt auf das Geschehen im Vordergrund. Die Farbpalette ist gedeckt von Braun-, Grau- und Schwarztönen, was einen Eindruck von Einfachheit und Alltäglichkeit vermittelt. Einzelne Farbtupfer, wie das Rot der Jacke oder das Weiß der Tischdecke, brechen die Monotonie auf und lenken den Blick.
Die Komposition wirkt dicht und etwas chaotisch, was die lebhafte Atmosphäre des Raumes unterstreicht. Die Figuren sind eng aneinander gedrängt, was eine gewisse Intimität suggeriert, aber auch potenzielle Spannungen andeuten könnte. Ein kleiner Hund am Fuß der sitzenden Frau verstärkt den Eindruck von familiärer Gemütlichkeit, steht jedoch im Kontrast zur möglichen moralischen Botschaft des Werkes.
Subtextuell scheint die Darstellung mehr als nur eine einfache Szenenbeschreibung zu sein. Die Karten spielen hier vermutlich symbolisch für Glück und Zufall, aber auch für Täuschung und Betrug. Das leicht spöttische Lächeln der Frau, die die Karten austeilt, könnte auf einen unehrlichen Spielzug hindeuten. Es entsteht ein Gefühl von unterschwelliger Anspannung und moralischer Ambivalenz. Die Szene scheint eine Kritik an den Sitten und Gebräuchen einer bestimmten Gesellschaftsschicht zu üben, indem sie die Leichtgläubigkeit und die Neigung zum Glücksspiel hervorhebt. Der Künstler hat es verstanden, durch subtile Details und eine geschickte Komposition eine komplexe und vielschichtige Erzählung zu schaffen.