Francesco Albani (1578-1660) – Noli Me Tangere (Christ and Mary Magdalene) Part 6 Louvre
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Part 6 Louvre – Francesco Albani (1578-1660) -- Noli Me Tangere (Christ and Mary Magdalene)
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Diese Frau, vermutlich Maria Magdalena, hält eine kleine Schale in den Händen und streckt ihr Handgelenk aus. Ihre Haltung drückt sowohl Ehrfurcht als auch eine Art Bitte aus. Der Ausdruck ihres Gesichts ist schwer zu deuten; er könnte sowohl Sehnsucht als auch Resignation widerspiegeln.
Die Komposition ist durch eine klare Trennung zwischen den Figuren und dem Hintergrund geprägt. Der Hintergrund ist dicht bewachsen und von einem Felsmassiv überragt, das in den Himmel hineinreicht. Ein Hauch von Landschaft ist im fernen Hintergrund erkennbar, was der Szene eine gewisse Weite verleiht. Im oberen Bereich des Felsmassivs schweben zwei Engel, die ein Gefühl von Transzendenz und göttlicher Gegenwart verstärken.
Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, mit einem Schwerpunkt auf goldenen, braunen und blauen Tönen. Das Licht fällt von oben und betont die Figuren, wodurch sie aus der Dunkelheit des Hintergrundes hervortreten.
Subtextuell scheint es sich um eine Darstellung der biblischen Begegnung nach der Auferstehung Christi zu handeln, in der Maria Magdalena ihn berühren möchte, er sie aber auffordert, ihn nicht anzufassen (Noli me tangere). Die Schale, die sie hält, könnte eine Anspielung auf ihre frühere Rolle als Trägerin von Duftölen sein. Die Engel im Hintergrund deuten auf die göttliche Natur Christi hin und unterstreichen die Bedeutung dieses Moments. Die Distanz zwischen den beiden Figuren, sowohl räumlich als auch symbolisch, ist ein zentrales Element der Darstellung und vermittelt ein Gefühl von Heiligkeit, aber auch von unüberwindlicher Trennung. Der Akt des Zurückhaltens wird somit zu einem zentralen Thema der Szene.