Derwent Water, with Skiddaw in the distance Joseph Wright of Derby (1734-1797)
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Joseph Wright of Derby – Derwent Water, with Skiddaw in the distance
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Die Komposition ist durch eine klare Staffelung gekennzeichnet. Der Vordergrund wird von einer Uferlinie mit dichter Vegetation eingenommen. Ein schmaler Pfad windet sich an der Felswand entlang, dessen steile Struktur durch die Farbgebung betont wird. Eine einzelne Gestalt, klein im Maßstab, deutet auf die menschliche Präsenz und die Ergriffene Perspektive hin.
Das Wasser des Sees nimmt einen Großteil des Bildes ein und führt den Blick zum Horizont, wo sich der Berggipfel im Dunst verliert. Ein Segelboot, winzig im Vergleich zur Landschaft, bricht die Monotonie des Wassers und vermittelt ein Gefühl von Bewegung und Abenteuer.
Der Himmel ist von einer dramatischen Wolkenformation überzogen. Die Lichtverhältnisse sind gedämpft und erzeugen eine Atmosphäre der Stille und Melancholie. Ein Lichtstreifen bricht durch die Wolken und beleuchtet einen Teil des Himmels, was einen Kontrast zu der ansonsten düsteren Stimmung erzeugt.
Die Farbpalette ist überwiegend von kühlen Tönen geprägt – Blau-, Grün- und Grautöne dominieren. Die warmen Farbtöne, die sich in den Blättern der Bäume und im Felsgestein zeigen, bieten einen willkommenen Kontrast und lenken den Blick.
Die Darstellung erweckt den Eindruck einer unberührten Natur, die dem Betrachter einen Rückzugsort von der Zivilisation bietet. Die Weite der Landschaft und die dramatischen Wolken lassen eine Ahnung von der Naturgewalt und der Vergänglichkeit des menschlichen Lebens aufsteigen. Der Kontrast zwischen der kleinen menschlichen Gestalt und der unendlichen Landschaft unterstreicht die menschliche Bedeutungslosigkeit angesichts der Naturgewalt, erzeugt aber auch eine gewisse Ehrfurcht vor der Schönheit und Größe der Welt.