Mary with the Child in a Landscape; Maria Mit Dem Kind In Einer Landschaft Marcellus Coffermans (1520-1578)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Marcellus Coffermans – Mary with the Child in a Landscape; Maria Mit Dem Kind In Einer Landschaft
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frau nimmt den Mittelpunkt ein, gekleidet in einen dunklen, schwer wirkenden Gewand, das mit einem hellen Tuch bedeckt ist. Ihre Hände sind gefaltet, eine Geste, die sowohl Andacht als auch Schutz suggeriert. Das Kind liegt auf ihrem Schoß, sein Körper scheint sich dem Blick abzuwenden, was eine gewisse Unabhängigkeit oder vielleicht auch eine kindliche Neugier andeutet. Die Darstellung des Kindes ist realistisch und detailreich; die Falten der Wickel sind sorgfältig wiedergegeben.
Die Landschaft im Hintergrund erstreckt sich bis zu einem fernen Horizont. Hügelketten, bewaldete Gebiete und einige Gebäude – vermutlich Wohnhäuser oder eine kleine Siedlung – strukturieren den Raum. Die Farbgebung ist warm gehalten, mit erdigen Tönen, die dem Bild eine gewisse Ruhe und Kontemplation verleihen. Der Himmel ist nur angedeutet, was den Fokus auf das Vordergrundgeschehen lenkt.
Die Anordnung der Elemente lässt vermuten, dass es sich um eine religiöse Szene handelt, obwohl keine expliziten Symbole oder Attribute vorhanden sind. Die Frau könnte eine Muttergottheit darstellen, die ihr Kind beschützt und pflegt. Der friedliche Charakter der Landschaft verstärkt den Eindruck von Geborgenheit und Harmonie. Es ist jedoch auch möglich, dass das Bild als Allegorie für mütterliche Liebe und Fürsorge interpretiert werden kann, unabhängig von einem spezifischen religiösen Kontext.
Die Farbgebung trägt zur Stimmung des Werkes bei: die dunklen Töne der Kleidung der Frau stehen im Kontrast zu den helleren Farben der Landschaft und lenken die Aufmerksamkeit auf ihre Figur und das Kind. Die Verwendung von Licht und Schatten erzeugt eine gewisse Tiefe und Plastizität, wodurch die dargestellten Personen und Objekte räumlich erfahrbar werden. Insgesamt wirkt das Bild durch seine ruhige Komposition und die harmonische Farbgebung sehr besinnlich und vermittelt ein Gefühl von Frieden und Geborgenheit.