#28003 Javier Clavo (1918-1994)
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Javier Clavo – #28003
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Rechts von ihnen nähert sich ein Pfau, dessen leuchtende Farben einen starken Kontrast zur gedämpften Farbgebung der Figuren bilden. Der Vogel wirkt fast wie ein Fremdkörper in dieser Szene des Elends, möglicherweise als Symbol für verlorenen Luxus oder unerreichbare Schönheit. Seine Nähe könnte aber auch eine ironische Anspielung auf die Vergänglichkeit von Reichtum und das Überleben trotz widriger Umstände darstellen.
Der Horizont wird von einem intensiven Himmel dominiert, der in warmen Gelb- und Orangetönen schwelgt. Diese Farbgebung erzeugt eine Atmosphäre von Melancholie und Hoffnungslosigkeit, verstärkt durch die Dunkelheit des Untergrunds, der die Figuren fast verschlingt. Die Landschaft wirkt karg und unwirtlich, was die prekäre Situation der dargestellten Personen unterstreicht.
Die Malweise ist expressiv und grob gehalten. Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur emotionalen Intensität der Szene bei. Die Komposition ist schlicht, aber wirkungsvoll: die zentrale Platzierung der Figuren lenkt den Blick des Betrachters unmittelbar auf ihr Leid.
Subtextuell scheint das Werk eine Auseinandersetzung mit Themen wie Armut, Ausgrenzung und sozialer Ungleichheit zu sein. Es könnte auch als Kommentar zur menschlichen Fähigkeit zum Überleben und zur Suche nach Trost in schwierigen Zeiten interpretiert werden. Die Gegenüberstellung von Mensch und Tier wirft Fragen über die Natur der Schönheit und des Glücks auf und regt dazu an, über die Bedingungen abzugewogen, unter denen Menschen leben.