The Rest on the Flight into Egypt Camillo Procaccini (1561-1629)
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Camillo Procaccini – The Rest on the Flight into Egypt
Ort: Ashmolean Museum, Oxford.
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Die weibliche Gestalt nimmt eine zentrale Position ein. Sie sitzt auf dem Boden und hält das Kind in den Armen. Ihr Blick ist nach unten gerichtet, was eine Mischung aus Besorgnis und mütterlicher Zärtlichkeit andeutet. Das Kind selbst scheint friedlich zu schlafen, unberührt von der Notlage, die sie umgibt. Die ältere männliche Figur lehnt sich an einen Esel, dessen Anwesenheit auf die lange Reise hinweist. Sein Gesicht ist von Falten gezeichnet, was seine Erfahrung und möglicherweise auch seine Sorgen widerspiegelt.
Die Landschaft im Hintergrund spielt eine wichtige Rolle für das Gesamtbild. Sie ist weitläufig und umfasst Hügel und Berge, die in der Ferne verschwimmen. Diese Weite unterstreicht die Isolation der Familie und die Ungewissheit ihrer Zukunft. Die Bäume rechts bilden einen natürlichen Rahmen um die Szene und schaffen ein Gefühl von Schutz vor den Gefahren, die sie möglicherweise erwarten.
Die Farbgebung ist warm und harmonisch. Erdige Töne dominieren, wobei Gelb- und Goldtöne für eine gewisse Erhabenheit sorgen. Das Licht fällt weich auf die Figuren und betont ihre Konturen. Die Stoffe, insbesondere das leuchtende Gelb des Umhangs der weiblichen Figur, lenken den Blick und verleihen dem Bild eine zusätzliche Dimension.
Subtextuell könnte dieses Werk als Allegorie für die Suche nach Sicherheit und Geborgenheit interpretiert werden. Die Familie steht stellvertretend für alle Menschen, die vor Verfolgung fliehen müssen oder sich in einer unsicheren Situation befinden. Der Esel symbolisiert Ausdauer und Geduld, während die Landschaft die Hoffnung auf eine bessere Zukunft andeutet. Insgesamt vermittelt das Bild ein Gefühl von stiller Würde und unerschütterlichem Glauben angesichts widriger Umstände.