The Lake of Geneva from the Canton of Berne John Robert Cozens (1752-1799)
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John Robert Cozens – The Lake of Geneva from the Canton of Berne
Ort: Yale Center for British Art, Paul Mellon Collection, New Haven.
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Der Blick wird durch einen Rahmen aus Bäumen gelenkt, der sich im oberen und linken Bildbereich befindet. Diese Bäume sind mit einer losen Pinselführung dargestellt, wodurch ihre Äste und Blätter fast wie ein filigranes Netz wirken. Sie scheinen den Blick des Betrachters in die Ferne zu lenken und gleichzeitig eine gewisse Intimität zur Landschaft herzustellen.
Im Vordergrund erstreckt sich eine Ebene, auf der vereinzelte Bäume und Büsche stehen. Diese Elemente sind ebenfalls in gedämpften Tönen gehalten und wirken fast wie Silhouetten vor dem helleren Hintergrund des Sees. Die Komposition ist ruhig und harmonisch; es fehlt an dramatischen Elementen oder starken Kontrasten.
Die Farbgebung, überwiegend in Grautönen gehalten, verstärkt den Eindruck von Stille und Besinnlichkeit. Es scheint, als ob der Künstler die subtilen Nuancen des Lichtes und der Atmosphäre einfangen wollte, um eine Stimmung der Ruhe und Kontemplation zu erzeugen.
Ein möglicher Subtext könnte die Auseinandersetzung mit der Natur und ihrer Erhabenheit sein. Die Darstellung des Sees und der Berge suggeriert eine Ehrfurcht vor der Größe der Landschaft, während der Rahmen aus Bäumen den Betrachter in diese Welt einlädt. Es entsteht der Eindruck einer stillen Betrachtung, einer Flucht vor dem Alltagsleben hin zu einer idyllischen Naturlandschaft. Die gedämpfte Farbgebung und die verschwommene Atmosphäre könnten zudem eine Reflexion über Vergänglichkeit und die Flüchtigkeit des Augenblicks andeuten.