Chez Moi. (1887) Harriet Backer (1845-1933)
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Harriet Backer – Chez Moi. (1887)
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Das Klavier selbst steht an einer Wand, die ebenfalls mit Gemälden und einer Vase mit Pflanzen dekoriert ist. Ein Fenster mit halb zugezogenen Vorhängen lässt einen Hauch von Tageslicht herein, während die Silhouette einer Pflanze im Vordergrund das Licht einfängt und einen sanften Schattenwurf erzeugt. Ein Stuhl mit einem zusammengefalteten Mantel oder einer Decke daneben deutet auf eine informelle Atmosphäre hin.
Die Farbpalette ist zurückhaltend und basiert auf warmen, erdigen Tönen. Die Braun- und Grautöne der Wände und Möbel werden durch die helleren Akzente des Lichts und der Pflanzen aufgelockert. Diese Farbwahl verstärkt den Eindruck von Behaglichkeit und Intimität.
Es liegt der Eindruck eines Rückzugsraumes vor, eines Ortes der persönlichen Reflexion und künstlerischen Betätigung. Die Anwesenheit des Klaviers deutet auf eine Leidenschaft für die Musik hin, während die Privatsphäre des Raumes eine intime Atmosphäre schafft. Die ausgestellten Gemälde und Pflanzen lassen auf einen Menschen schließen, der Wert auf Ästhetik und Kultur legt.
Der Künstler scheint hier nicht primär eine Geschichte erzählen zu wollen, sondern vielmehr eine Stimmung einzufangen – die von stiller Kontemplation und künstlerischer Inspiration in einem vertrauten Umfeld. Es ist ein Bild des privaten Lebens, eingefangen in einem Moment der Kreativität und des Genusses. Die Komposition wirkt bewusst schlicht und konzentriert sich auf die wesentlichen Elemente, um die innere Ruhe und die persönliche Bedeutung des Raumes zu unterstreichen.