Portrait of the Countess du Barry (1743-1793) as Flora Francois-Hubert Drouais (1727-1775)
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Francois-Hubert Drouais – Portrait of the Countess du Barry (1743-1793) as Flora
Ort: Museum of Fine Arts (Musée des Beaux-Arts), Agen.
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Der Hintergrund ist bewusst verschwommen gehalten, ein dichter, graugrüner Schleier, der die Frau von ihrer Umgebung abhebt und einen gewissen Hauch von Ätherialität vermittelt. Die Beleuchtung ist weich und diffus, betont aber dennoch die zarte Haut der Frau und die leuchtenden Farben der Blumen. Ihre Augen sind auf den Betrachter gerichtet, ein leichtes Lächeln umspielt ihre Lippen.
Die Wahl des Motivs und der Inszenierung lässt auf eine bewusste Verknüpfung mit der antiken Mythologie schließen. Die Darstellung als Flora impliziert eine Assoziation mit Schönheit, Jugend, Fruchtbarkeit und Wohlstand. Die Rosen, die sie hält und im Haar trägt, sind hier nicht nur dekorative Elemente, sondern Symbole für Liebe, Verlangen und vergängliche Schönheit.
Die Zartheit des Gewandes und die offene Darstellung des Oberkörpers könnten als Hinweis auf die Sinnlichkeit der dargestellten Frau interpretiert werden. Gleichzeitig wirkt die Pose, die an eine Geste der Gabe und des Angebots erinnert, fast theatralisch, was den Eindruck erweckt, dass die Frau sich ihrer Rolle als Objekt der Betrachtung bewusst ist.
Es ist anzunehmen, dass das Werk eine Aussage über Status und gesellschaftliche Position treffen möchte. Die Verknüpfung mit der Göttin Flora verleiht der Frau einen Hauch von Unsterblichkeit und verleiht ihr eine Aura von Anmut und Eleganz, die ihren gesellschaftlichen Rang unterstreicht. Der Hintergrund, der an eine Wolke erinnert, verstärkt diesen Eindruck von einer überirdischen Schönheit und Unvergänglichkeit. Die feinen Armreifen an ihren Händen unterstreichen zudem ihren Reichtum und ihre Position.