Edward Russell, Earl of Orford Jacobus Houbraken (1698-1780)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jacobus Houbraken – Edward Russell, Earl of Orford
Ort: Wolverhampton Art Gallery, Wolverhampton.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Blick des Mannes ist direkt und aufmerksam, was eine gewisse Selbstsicherheit und Autorität suggeriert. Er hält ein Buch in der Hand, das auf Bildung und intellektuelle Interessen hindeutet. Auf dem Tisch vor ihm befindet sich eine Schale mit Blättern, möglicherweise Eichenblätter, die traditionell als Symbole für Adel und Beständigkeit interpretiert werden können. Im Hintergrund ist schemenhaft eine maritime Szene angedeutet – Segelschiffe auf offener See. Dies könnte auf seine Verbindung zu Handel oder Marine hinweisen, was in der damaligen Zeit wichtige Aspekte politischer Macht darstellten.
Die Komposition wirkt formal und repräsentativ. Der Vorhang verleiht dem Porträt eine theatralische Note und hebt den Dargestellten von seinem Hintergrund ab. Die sorgfältige Ausarbeitung der Details – die Falten des Gewandes, die Textur des Haares, die feinen Linien der Schale – zeugen von der handwerklichen Meisterschaft des Künstlers.
Subtextuell könnte das Bild eine Aussage über Macht, Wissen und gesellschaftliche Verantwortung vermitteln. Die maritime Szene im Hintergrund deutet auf einen Mann hin, der sowohl in der Politik als auch im Handel aktiv war. Das Buch symbolisiert seine intellektuellen Fähigkeiten, während die Eichenblätter seine adlige Herkunft betonen. Insgesamt entsteht ein Bild eines Mannes, der durch Bildung, Adel und gesellschaftlichen Einfluss geprägt ist. Die Darstellung wirkt weniger auf eine persönliche Charakterisierung ausgerichtet, sondern vielmehr darauf, einen idealisierten Eindruck von Würde und Autorität zu vermitteln.