Earl of Nottingham Jacobus Houbraken (1698-1780)
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Jacobus Houbraken – Earl of Nottingham
Ort: Wolverhampton Art Gallery, Wolverhampton.
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Die Darstellung des Mannes folgt dem Konventionen der Porträtmalerei seiner Zeit. Er trägt einen prächtigen Umhang, dessen Faltung und Beschwerung durch die Lichtführung betont werden. Die feinen Details der Stickereien sind erkennbar, was auf seinen gesellschaftlichen Status hinweist. Sein Haar ist in einer typischen Perücke der Epoche gestylt, dicht und üppig, ein weiteres Zeichen von Wohlstand und Prestige.
Den Rahmen des Porträts bildet eine elaborate Kartusche, die mit floralen Elementen und einem Wappen verziert ist. Die Schrift innerhalb der Kartusche deutet auf den Namen des Dargestellten hin – „Daniel Earl of Nottingham“ – was seine Adelstitel bestätigt. Das Wappen unterhalb des Porträts verstärkt diesen Eindruck von Herkunft und Bedeutung.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von Grautönen, die dem Bild eine gewisse Würde und Seriosität verleihen. Die Lichtführung ist sorgfältig eingesetzt, um die Gesichtszüge hervorzuheben und den Körperbau zu modellieren. Es entsteht ein Eindruck von Tiefe und Plastizität, der die Figur aus ihrer zweidimensionalen Darstellung heraushebt.
Subtextuell vermittelt das Bild eine Botschaft von Macht, Autorität und gesellschaftlichem Ansehen. Die formale Pose, die kostbare Kleidung und die kunstvollen Details sind allesamt dazu bestimmt, den Status des Dargestellten zu unterstreichen. Es ist ein Porträt, das weniger auf individuelle Charakterzüge abzielt als vielmehr darauf, eine bestimmte soziale Rolle und Position zu repräsentieren. Das Bild dient somit als visuelles Dokument einer Epoche, in der Adel und Rang eine zentrale Bedeutung für die gesellschaftliche Ordnung hatten. Die Präzision des Stils und die Detailgenauigkeit lassen auf einen Auftraggeber schließen, der Wert auf Repräsentation und dauerhafte Erinnerung legte.