art 189 Isabel Bishop
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Isabel Bishop – art 189
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Die rechte Figur, von kräftigerer Statur und mit einem animalischen Gesichtsausdruck, beugt sich über die erste Person hinweg. Seine Hände umrahmen den Kopf der Frau, was eine Geste sowohl des Schutzes als auch der Bedrückung andeutet. Die Darstellung seines Gesichts ist grob und verzerrt, was einen Eindruck von Wildheit oder vielleicht einer unkontrollierten Emotion vermittelt. Das grüne Objekt, das er berührt, könnte ein Gemüsesymbol sein, aber es wirkt in diesem Kontext eher wie eine Last oder ein Hindernis, das zwischen den beiden Figuren liegt.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm gehalten, mit einem vorherrschenden Braun- und Ockerton. Diese Farbwahl verstärkt die Atmosphäre der Schwere und des Bedrückenden. Die Malweise ist locker und expressiv; Pinselstriche sind sichtbar und tragen zur emotionalen Intensität der Szene bei. Es entsteht ein Eindruck von Unvollkommenheit, der die Verletzlichkeit und das Leiden der dargestellten Personen unterstreicht.
Subtextuell könnte es sich um eine Darstellung von psychischem Leid handeln, wobei die Figuren für innere Konflikte oder zwischenmenschliche Abhängigkeiten stehen könnten. Die Nähe der beiden Personen ist ambivalent; sie deutet sowohl auf Trost als auch auf erdrückende Last hin. Das Buch/die Schriftrolle könnte ein Hinweis auf das Scheitern des Intellekts angesichts überwältigender Emotionen sein, oder aber eine Sehnsucht nach Wissen und Verständnis in einer Situation des Leidens. Insgesamt vermittelt die Malerei einen Eindruck von tiefer Verzweiflung, Isolation und der Suche nach Halt in einer schwierigen Situation.