img107 Pierre-Paul Prud’hon (1758-1823)
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Pierre-Paul Prud’hon – img107
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Links vom Paar sitzt ein Ruderer in einer kleinen Bootsjolle. Sein Blick ist auf das Liegende gerichtet, seine Haltung wirkt beobachtend, fast ehrfürchtig. Hinter ihm, leicht erhöht positioniert, spielt ein kleiner Putto eine Flöte. Seine Musik scheint die Szene zu untermalen und verstärkt den Eindruck von idyllischer Abgeschiedenheit.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten, lediglich der Himmel erhellt das Bild mit diffusen Lichtstrahlen. Die Bäume am Ufer verschmelzen fast mit der Dunkelheit, was die Figuren im Vordergrund noch stärker hervorhebt. Das Wasser spiegelt schwach das Licht wider und trägt zur Atmosphäre von Geheimnis und Träumerei bei.
Die Farbgebung ist gedämpft, dominiert von warmen Tönen wie Goldgelb, Ocker und Braun. Die Weißheit der Frau bildet einen deutlichen Kontrast zu den dunkleren Farben des Hintergrunds und unterstreicht ihre Unschuld und Reinheit.
Subtextuell scheint die Darstellung eine mythologische Szene darzustellen, möglicherweise eine Liebesgeschichte oder eine Allegorie auf die Liebe und das Vergnügen. Die Anwesenheit des Puttes deutet auf göttliche Beteiligung hin, während der Ruderer als Zeuge dieser intimen Begegnung fungiert. Das Bild evoziert Gefühle von Frieden, Sehnsucht und einer vergänglichen Schönheit, die in einem Moment der Stille eingefangen wird. Es ist eine Darstellung von Intimität, umgeben von Dunkelheit und Geheimnis, die den Betrachter dazu einlädt, seine eigene Interpretation zu finden.