#11591 Remedios Varo
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Remedios Varo – #11591
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Im Vordergrund befindet sich ein fragmentiertes, fast maskenhaft wirkendes Gesicht. Es scheint aus geometrischen Formen aufgebaut zu sein – Dreiecke und spitze Winkel prägen die Augenpartie und Nase. Die Darstellung ist stilisiert und wenig realistisch, was eine distanzierte oder gar entfremdete Haltung suggeriert. Das Gesicht blickt direkt auf den Betrachter, doch der Ausdruck bleibt unleserlich, fast leer.
Von diesem zentralen Element ausgehend, spannt sich ein gebogenes, sichelförmiges Objekt, das an einen Mond oder eine Segelform erinnert. Es scheint in Bewegung zu sein, schwebt oder gleitet durch den dunklen Raum. Zusätzlich sind feine, goldfarbene Linien sichtbar, die von dem Gesicht und dem sichelförmigen Objekt ausgehen und sich in der oberen Bildhälfte verästeln. Diese Linien verbinden verschiedene Elemente miteinander und erzeugen ein Netzwerk aus Beziehungen.
Oben im Bild sind weitere abstrakte Formen angeordnet: eine Art Windrad oder Propeller sowie kreisförmige Strukturen, die an Augen erinnern. Diese Elemente scheinen in einer schwebenden Position zu sein und verstärken den Eindruck von Unruhe und Bewegung. Ein einzelnes, komplexes Muster, das wie ein Spinnennetz oder ein Zahnrad wirkt, befindet sich am unteren Bildrand.
Die Komposition ist dicht und erzeugt eine beklemmende Atmosphäre. Die vertikale Ausrichtung der Bäume bzw. Felsformationen verstärkt den Eindruck von Enge und Gefangenschaft. Es entsteht die Assoziation einer Traumlandschaft oder eines alptraumhaften Szenarios, in dem Realität und Fantasie verschwimmen.
Die Subtexte dieser Malerei könnten sich um Themen wie Entfremdung, Isolation, das Unbewusste und die Suche nach Orientierung drehen. Das fragmentierte Gesicht könnte für eine Zerrissenheit der Persönlichkeit stehen, während die schwebenden Objekte und Linien ein Netzwerk von Verbindungen oder auch Verstrickungen symbolisieren. Die dunkle Umgebung deutet auf eine innere Dunkelheit oder einen Kampf hin. Insgesamt wirkt das Werk wie eine visuelle Metapher für existenzielle Fragen und die menschliche Suche nach Sinn in einer komplexen Welt.