#11563 Remedios Varo
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Remedios Varo – #11563
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Das Bauwerk selbst dominiert das Bild. Es erinnert an einen Windmühlenturm, jedoch mit einer Struktur, die eher an ein vergrößertes, verzweigtes Wurzelsystem als an eine konventionelle Maschine erinnert. Aus dem Turm scheinen Pflanzen und Ranken zu wachsen, was die Grenzen zwischen Natur und Konstruktion verschwimmen lässt. Die Anordnung der Elemente suggeriert einen Übergang oder eine Öffnung in etwas Unbekanntes.
Rechts von der zentralen Figur befindet sich eine weitere Gestalt, die auf einem Fahrrad balanciert. Auch diese Figur ist unpersönlich dargestellt und scheint in einer Bewegung des Abhebens oder der Flucht eingefroren zu sein. Die Positionierung außerhalb der scheinbaren Perspektive verstärkt den Eindruck eines traumartigen Zustands.
Die Farbgebung ist gedämpft, mit überwiegend grünen, braunen und bläulichen Tönen. Dies trägt zur melancholischen und geheimnisvollen Atmosphäre bei. Der Himmel wirkt diffus und ohne klare Konturen, was die räumliche Orientierung zusätzlich erschwert.
Subtextuell könnte das Werk als Metapher für die Beziehung zwischen Mensch, Natur und Technologie interpretiert werden. Die Fackel in der Hand der zentralen Figur könnte Wissen oder Erleuchtung symbolisieren, während der Windmühlenturm/Wurzelsystem eine komplexe Verbindung zur Erde und ihren Ressourcen darstellt. Die balancierende Figur deutet möglicherweise auf die Fragilität des menschlichen Daseins oder den Versuch hin, sich von Konventionen zu lösen. Insgesamt erzeugt das Bild ein Gefühl der Entfremdung und des Staunens vor einer Welt, die sowohl vertraut als auch fremd erscheint. Die Abwesenheit klarer narrativer Elemente lädt den Betrachter dazu ein, seine eigene Interpretation auf diese rätselhafte Szene anzuwenden.