The painter Fritz Paulsen Wilhelm Leibl (1844-1900)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Wilhelm Leibl – The painter Fritz Paulsen
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Farbgebung ist von einem warmen Braunton dominiert, der vor allem im Haar und Bart des Mannes zur Geltung kommt. Diese Bereiche sind mit einer lebhaften Pinseltechnik ausgeführt, die Bewegung und Textur suggeriert. Im Kontrast dazu steht das hellere Schattenspiel auf der Haut, welches durch einzelne Farbtupfer modelliert wird und so eine gewisse Lebendigkeit vermittelt. Die Kleidung – ein dunkler Anzug mit weißer Krawatte und Fliege – wirkt formell, doch die lockere Art, wie sie getragen wird, deutet auf eine entspannte Persönlichkeit hin.
Der Mann trägt einen markanten Bart, der seine Gesichtszüge betont und ihm eine gewisse Würde verleiht. Die Augen sind nur schematisch angedeutet, wirken aber dennoch ausdrucksstark und nachdenklich. Es entsteht ein Eindruck von innerer Einkehr oder vielleicht auch von Melancholie.
Die Komposition ist schlicht gehalten, was die Aufmerksamkeit auf das Gesicht des Porträtierten lenkt. Der dunkle Hintergrund verstärkt diesen Effekt zusätzlich. Die Malweise wirkt spontan und impressionistisch; es scheint, als sei das Bild in wenigen Zügen entstanden.
Es liegt eine gewisse Intimität in der Darstellung vor. Man hat den Eindruck, einen flüchtigen Moment einzufangen, eine persönliche Begegnung mit dem Porträtierten. Der Betrachter wird eingeladen, sich in die Gedankenwelt des Mannes hineinzuversetzen und seine Geschichte zu erahnen. Die subtile Beleuchtung und die sorgfältige Ausarbeitung der Gesichtszüge lassen auf einen Künstler schließen, der sein Handwerk beherrscht und eine tiefe Verbindung zu seinem Sujet empfindet.