The Witches laughing Henry Justice Ford (1860-1941)
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Henry Justice Ford – The Witches laughing
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Die Darstellung der Gesichter ist von besonderem Interesse. Sie sind karikaturhaft überzeichnet, mit betonten Nasen und weit aufgerissenen Augen, was den Eindruck einer fast manischen Freude verstärkt. Die Linienführung ist dynamisch und expressiv, sie unterstreicht die Bewegung und das Gefühl von Unruhe, das von der Szene ausgeht.
Im Hintergrund sind Bäume angedeutet, deren Äste sich wie knorrige Finger in den Himmel recken. Ein kleines Gebäude, möglicherweise eine Windmühle oder ein Haus, ist am Horizont erkennbar, wirkt aber entfernt und unbeteiligt an dem Geschehen im Vordergrund. Die Landschaft ist flach und unspektakulär, was die Aufmerksamkeit vollends auf die lachenden Figuren lenkt.
Die Zeichnung evoziert eine Atmosphäre der Unangemessenheit und des Tabus. Das Lachen wirkt nicht natürlich oder freudig, sondern eher wie ein Ausdruck von Schadenfreude oder gar Wahnsinn. Es könnte sich um eine satirische Darstellung gesellschaftlicher Normen handeln, die das öffentliche Zeigen von Emotionen einschränken. Die Figuren könnten als Außenseiterinnen dargestellt werden, die sich über die Konventionen lustig machen und ihre eigene Form der Befreiung finden.
Die Verwendung des Titels The Witches Laughing verstärkt diese Interpretation zusätzlich. Der Begriff „Hexen“ impliziert eine Verbindung zu Dunkelheit, Mysterium und dem Verbotenen. Das Lachen wird somit zu einem Akt der Rebellion gegen die gesellschaftliche Ordnung und ein Ausdruck von Macht über die Konventionen. Die Zeichnung lädt den Betrachter dazu ein, sich mit den dunkleren Seiten des menschlichen Lachens auseinanderzusetzen und die Grenzen zwischen Freude und Wahnsinn zu hinterfragen.