37 Crucifixtion with the saint Dominic and Thomas of Aquinus Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – 37 Crucifixtion with the saint Dominic and Thomas of Aquinus
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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Über dem zentralen Kreuz schwebt eine strahlende Aureole, die auf die göttliche Natur Jesu hinweist. Darunter befindet sich ein Schriftband mit einer lateinischen Inschrift, vermutlich eine Bezugnahme auf die Bibel.
Unterhalb der Kreuze stehen drei Figuren, die offensichtlich Zeugen des Geschehens sind. Die linke Figur, gekleidet in ein rosafarbenes Gewand, verdeckt ihr Gesicht mit den Händen in einer Geste der Trauer und Verzweiflung. Die mittlere Figur, in ein weißes Gewand gehüllt, blickt auf den zentralen Kreuzpunkt und scheint in tiefer Kontemplation versunken zu sein. Die dritte Figur, in einem blauen Habit gekleidet, streckt die Arme gen Himmel, als ob sie in Gebet versunken wäre. Eine weitere Figur, ebenfalls in einem blauen Habit, sitzt auf dem Boden und scheint ein Buch zu lesen oder zu studieren. Vor ihm liegt ein Schädel, der eine Mahnung an die Sterblichkeit und die Folgen der Sünde sein könnte.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch. Die Verwendung von Rottönen für die Kreuzigungsszenen erzeugt einen starken Kontrast zu den kühleren Farben der Gewänder und des Hintergrunds. Die Beleuchtung ist gleichmäßig verteilt, wodurch alle Figuren und Details gut erkennbar sind.
Das Bild scheint eine theologische Botschaft zu vermitteln. Die Darstellung der Kreuzigung als zentrales Ereignis des christlichen Glaubens wird durch die Anwesenheit der trauernden und betenden Figuren unterstrichen. Die Figuren im Habit könnten Heilige darstellen, die durch ihre Heiligkeit und ihr Gebet die Kreuzigung Jesu unterstützen. Der Schädel vor der sitzenden Figur könnte eine Allegorie auf die Überwindung des Todes durch Christi Kreuzigung darstellen. Die Komposition und die Symbolik legen nahe, dass es um die Verbindung von Leiden, Glauben, Kontemplation und theologische Reflexion geht.