18 Christ Crucified with Saint Dominic Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – 18 Christ Crucified with Saint Dominic
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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BEMERKUNGEN: 2 Ответы
DIE BERGPREDICHT
Das Licht der Bergpredigt
Haben wir über die Jahrhunderte nicht gespürt.
Oder hat das Bild der Menschheit
Die Sünden übermäßig verzerrt?
Mit Worten malte Jesus aus,
Wodurch wir leben werden.
Ich fürchte mich davor, die andere Wange hinzuhalten –
Und meine Nachbarn sind auch lügenhaft!
Eine bunte Menge lauscht,
Versteht aber nichts.
Denn jedem ist sein eigener Weg,
So ist es nun einmal.
Hier spricht von einer weisen Gemeinschaft aller,
Vereint sind alle auf der Welt.
Ohne etwas zu verstehen,
Stehen lächelnde Kinder da –
Sie stehen neben den Erwachsenen.
Das Wort Christi umarmt sie.
Manchmal ist die kindliche Perspektive
Das Einzige, was rettet.
DER CHRISTUSGESCHICHTE
(Gedicht in Prosa)
Aus den Diamanten des Himmels ist die Geschichte des Weges Jesu gewoben. Eine stille Hütte, eine Mutter vor der Tür, Josef an der Werkbank und ein süßlicher Duft von Hobelspänen, ein schläfrig-warmes Aroma der Kindheit... Ein römischer Soldat schreitet durch die Straße...
Führte Jesu Weg nach Osten, zur Lichtfülle uralter, mächtiger, geschlossener Klöster? Wurde der junge Jesus mit Weisheit erfüllt – mit all der Weisheit, die im Laufe der Jahrhunderte angesammelt wurde, um sie zu übertreffen, sie mit seiner Seele zu durchdringen und weit hinter sich zu lassen? Die goldenen Fäden der Evangeliumsberichte geben nur den Grundriss, so fein, und Worte, die so groß sind, dass kein menschliches Herz sie später fassen konnte...
Muscheln, vermischt mit Sand, knistern, leere Schalen von perlmuttartigen Muscheln, und jemand, der die leeren Hände muskulöser Fischer sieht, erschafft einen wundersamen Fang, der den weiteren Fang von Menschen verspricht...
Die Zelte der Evangeliumsgeschichten, die jeden willkommen heißen, aber verlangen, anders zu sein – leicht verändert, im Fluss des Lichts werden sie – wo ist er denn? Wir sehen ihn nicht...
Der einfache Mensch Jesus – mit strahlender Reinheit seines Karma – kultiviert in sich einen Makrokristall Christi, eine riesige, von göttlicher Natur, Blume der Göttlichkeit; in dem Nektar göttlicher Eigenschaften lösen sich menschliche Qualitäten auf, und Engelgedanken werden denen dienen, die den Wunder vollbracht haben...
Die Lichtkuppel Christi breitet sich seit zwanzig Jahrhunderten über uns aus, sie weitet sich aus, strahlend, im einundzwanzigsten – magisch, mystisch, unbestimmter Versprechen...
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Der dargestellte Mann am Kreuz ist in einer Position der Qual dargestellt, sein Körper ist angespannt und seine Gliedmaßen wirken kraftlos. Das Blut, das von den Wunden herabläuft, verstärkt den Eindruck des Leids und der körperlichen Erschöpfung. Die Darstellung ist realistisch, aber nicht naturalistisch; die anatomischen Details sind vereinfacht, was dem Bild eine gewisse Formalität verleiht.
Vor dem Kreuz kniet eine Figur in einer langen Robe, deren Kopf von einem Heiligenschein umgeben ist. Sie hält ihre Hände in Gebet erhoben, ihr Blick ist auf das Kreuz gerichtet. Die Robe ist in zwei Farben gehalten: Weiß und Blau. Die blaue Farbe könnte für Treue und Hingabe stehen, während das Weiß Reinheit und Unschuld symbolisiert. Der Heiligenschein deutet auf ihre Heiligkeit hin, und die Gebetsstellung unterstreicht ihre tiefe Religiosität und ihren Respekt vor dem Leid Christi.
Der Hintergrund ist schlicht und besteht aus einem hellen, fast neutralen Farbton, der von vertikalen, farbigen Streifen unterbrochen wird. Diese Streifen dienen nicht dazu, eine räumliche Tiefe zu suggerieren, sondern eher als dekorative Elemente, die die Aufmerksamkeit auf die zentrale Szene lenken. Die Farbgebung ist insgesamt gedämpft und zurückhaltend, was die Ernsthaftigkeit des Themas unterstreicht.
Ein Banner über dem Kreuz trägt die lateinische Inschrift INRI, was Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum bedeutet (Jesus von Nazareth, König der Juden). Diese lateinische Abkürzung verweist auf die biblische Geschichte und erinnert an die politische Dimension der Kreuzigung Jesu.
Subtextuell könnte das Bild die Idee der Erlösung durch Leiden vermitteln. Der kontrast zwischen dem Leid Christi und der Hingabe der knienden Figur deutet auf einen Weg zur spirituellen Reinigung und Versöhnung hin. Die Darstellung der Heiligkeit der Figur könnte auch als Aufruf zur Nachahmung des Glaubens und der Hingabe Christi interpretiert werden. Das Werk evoziert eine Atmosphäre der Kontemplation und des Gebets, und erinnert den Betrachter an die zentralen Themen von Leid, Glaube und Erlösung.