San Marco altarpiece, predella – Burial of Saints Cosmas and Damian Fra Angelico (1400-1455)
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Fra Angelico – San Marco altarpiece, predella - Burial of Saints Cosmas and Damian
Ort: National museum of San Marco, Florence (Museo Nazionale di San Marco).
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MONOLOG DER TODES
Meine Damen und Herren! Sie haben wahrscheinlich vergessen,
dass Ihr Fortschritt, Ihre Computer usw.
meine Existenz in der Welt nicht aufgehoben hat.
Und Ihre Körper sind immer noch wie eine Hülle.
Was soll es bedeuten, dass Sie im Weltraum fliegen?
Sind Sie auf dem Mond gelandet und haben Sie das Atom durchdrungen? Sie
sind so geblieben, wie Sie waren, ein sterbliches System.
Ich beobachte Ihre Bemühungen und sage – ach!
Sie denken, Sie könnten meinen Kommen verzögern, indem Sie
neue Medikamente, Kapseln usw. erfinden.
Aber ich habe immer goldene Kleidung an,
und wenn ich Sie aus Ihrem Körper nehme, setze ich Sie auf einem Stern.
Auf einem von ihnen, im Allgemeinen – in anderen Grenzen.
Und nur ich weiß, wozu der Mensch fähig ist.
Und bei Ihnen gibt es immer noch zu viele geschickte Redner,
die, ohne die Wahrheit zu kennen, tausende von Worten verschwenden.
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Mehrere Figuren versammeln sich um die Gräber. Eine Gruppe, gekleidet in geistliche Kleidung, scheint zu beten oder zu lesen, ein Mann hält eine offene Schriftrolle. Ein weiterer Mann, deutlich von den anderen durch seine Kopfbedeckung und möglicherweise seine Position abgehoben, beugt sich über einen der Leichname. Seine Haltung vermittelt eine gewisse Anteilnahme oder Respekt.
Im Hintergrund erheben sich weiße Gebäude mit roten Ziegeln auf den Dächern, was einen klaren Bezug zur Architektur der Zeit suggeriert. Die Gebäude bilden eine Art Kulisse, die die Bedeutung des Geschehens unterstreicht. Ein einzelner, aufrecht stehender Baum, vermutlich eine Zypresse, sticht durch seine dunkle Silhouette hervor und verleiht der Komposition eine vertikale Achse. Ein Kamel steht inmitten der Szene und wirkt zunächst ungewöhnlich. Seine Anwesenheit könnte eine Anspielung auf die orientalischen Ursprünge der Heiligen oder eine symbolische Bedeutung für die Reise des Lebens und des Todes darstellen.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die damalige Zeit, mit einer Vorliebe für kräftige, klare Farben und einer gewissen Flächigkeit. Die Figuren wirken leicht starr und frontal, was die Betonung auf die spirituelle Bedeutung der Szene verstärkt.
Die Komposition ist statisch und ordentlich, dennoch erzeugt die Anordnung der Figuren und Objekte eine gewisse Dynamik. Die Szene wirkt andachtsvoll und ergreifend, und vermittelt gleichzeitig eine Botschaft von Glaube, Opferbereitschaft und der Hoffnung auf Auferstehung. Es liegt eine ruhige Würde in der Darstellung, die die Heiligkeit der dargestellten Personen hervorhebt.