A Roman Lady George Frederick Watts (1817-1904)
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George Frederick Watts – A Roman Lady
Ort: Museums and Art Gallery, Birmingham.
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In ihrer rechten Hand hält sie einen Stab oder ein Zepter, während sich in ihrer linken Hand ein kleines Spiegelchen befindet, das auf einer Tischplatte liegt. Die Haltung der Frau wirkt leicht angespannt; ihre Arme sind eng an ihren Körper gepresst, und die Finger umschließen den Stab fest.
Der Hintergrund besteht aus dunklen, verschwommenen Vorhängen in Rottönen und einem schmalen Streifen Grün, was die Figur stärker hervorhebt und eine gewisse Dramatik erzeugt. Die Beleuchtung ist stark auf das Gesicht der Frau konzentriert, wodurch ihre Züge besonders betont werden.
Subtextuell könnte das Gemälde verschiedene Interpretationen zulassen. Der Spiegel deutet möglicherweise auf Selbstreflexion oder Eitelkeit hin, während der Stab als Symbol für Macht oder Autorität gelesen werden kann. Die angespannte Haltung und der besorgte Blick lassen vermuten, dass die Frau sich in einer schwierigen Situation befindet oder mit einer wichtigen Entscheidung konfrontiert ist. Es könnte auch eine Darstellung von innerer Zerrissenheit sein – zwischen dem Wunsch nach Schönheit und Selbstinszenierung (der Spiegel) und den Anforderungen an eine Rolle, die sie zu erfüllen hat (der Stab). Die Wahl der antik anmutenden Kleidung und des Settings deutet auf einen Bezug zur römischen Mythologie oder Geschichte hin, was die Thematik zusätzlich verkomplizieren könnte. Insgesamt erweckt das Werk den Eindruck einer komplexen Persönlichkeit, die mit ihren eigenen Erwartungen und gesellschaftlichen Zwängen ringt.