Belisarius asking for alms Jacques-Louis David (1748-1825)
Jacques-Louis David – Belisarius asking for alms
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Bild aus anderem Album: de.gallerix.ru/s/991555443/N/183186571/
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Maler: Jacques-Louis David
Ort: Louvre (Musée du Louvre), Paris.
Dieses Gemälde voller Tragik, Traurigkeit und menschlicher Ungerechtigkeit stammt von Jacques Louis David, dem berühmten französischen Maler des Klassizismus, Velizarius, und wurde im Jahr 1781 in Öl gemalt. Das Thema ist durchdrungen von Traurigkeit, Sentimentalität und Mitgefühl. Es erzählt die Geschichte des byzantinischen Kriegsherrn Velizarius, der verleumdet und aus dem Dienst entlassen wurde, was ihn zu Wanderschaft und Armut verdammte.
Beschreibung des Gemäldes Velizarius von Jacques Louis David
Dieses Gemälde voller Tragik, Traurigkeit und menschlicher Ungerechtigkeit stammt von Jacques Louis David, dem berühmten französischen Maler des Klassizismus, Velizarius, und wurde im Jahr 1781 in Öl gemalt.
Das Thema ist durchdrungen von Traurigkeit, Sentimentalität und Mitgefühl. Es erzählt die Geschichte des byzantinischen Kriegsherrn Velizarius, der verleumdet und aus dem Dienst entlassen wurde, was ihn zu Wanderschaft und Armut verdammte. Er begann seinen Dienst in der kaiserlichen Garde als einfacher Soldat. Im Laufe seines Dienstes vor dem Krieg mit den Persern erlangt er bereits den hohen Rang eines Befehlshabers.
Nach seinem Sieg wurde er mit den schwierigsten Schlachten in Afrika gegen die Vandalen betraut. Danach wurde der Feldherr mit der Vertreibung der Goten aus Italien betraut, was ihm auch diesmal gelang. Der Krieg mit den Persern wurde jedoch wieder aufgenommen, und Velizarius wurde erneut nach Asien geschickt, wo er die Schlachten siegreich beendete. Doch die Italiener ließen sich nicht beirren und begannen erneut, die Byzantiner zu provozieren, doch aufgrund verschiedener Intrigen zwang der Kaiser ihn, sich für 12 Jahre zurückzuziehen, und befahl ihm später, seinen unglücklichen treuen Diener zu blenden. Sein gesamter Besitz wurde beschlagnahmt.
Das Gemälde zeigt einen Moment des Erstaunens eines vorbeikommenden Soldaten, der in dem blinden alten Mann einen berühmten Kriegsherrn erkennt, der der Undankbarkeit der Menschen ausgesetzt war.
Die ausgestreckten Arme des Velizarius bitten verzweifelt um Hilfe und Almosen. Die Bitten um Gnade zerreißen die Seele, und das Herz quillt über vor Tränen.
Der unglückliche Mann wird von einem Jungen geführt, der mit einem ausgestreckten Helm in der Hand dasitzt. Die Frau legt ein Almosen hin, und der Soldat im Hintergrund, der die Handflächen vor Staunen nach oben streckt, ist verblüfft über die unerwartete Begegnung mit seinem ehemaligen Befehlshaber. Er ist untröstlich und hofft auf eine Ungerechtigkeit des Schicksals.
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Der alte Mann, offensichtlich in Not, sitzt auf einem einfachen, verwitterten Stuhl. Seine Kleidung ist zerfetzt und abgenutzt, was seinen Zustand der Armut verdeutlicht. Seine Hände nehmen die Münze entgegen, und sein Gesichtsausdruck ist schwer zu deuten – eine Mischung aus Dankbarkeit, Überraschung und vielleicht auch einer gewissen Bitterkeit.
Die Komposition des Bildes ist durchdacht. Links im Bild stehen mehrere Figuren, die scheinbar Zeugen der Szene sind. Eine Frau in roter Robe scheint aufmerksam zuzusehen, während andere Personen im Hintergrund stehen und die Situation beobachten. Ihre Gesichtsausdrücke sind nicht eindeutig, doch sie tragen zur Spannung und zum Drama der Szene bei. Die Figuren links wirken distanziert, fast als würden sie die Szene aus sicherer Entfernung betrachten.
Der Hintergrund ist von einer offenen Landschaft mit Bergen und einer Stadt im fernen Blick geprägt. Die Landschaft ist ruhig und friedlich, steht in starkem Kontrast zur unmittelbaren Situation der beiden Hauptfiguren. Die klare Linie der Säule rechts betont die formale Struktur und lenkt den Blick auf die zentrale Handlung.
Die Farbgebung ist gedeckt und warm, mit einem Schwerpunkt auf erdigen Tönen. Das Licht fällt von oben auf die Szene und betont die Gesichter und Gesten der Figuren. Der Kontrast zwischen den hellen Roben des Almgebenden und den dunklen, abgenutzten Kleidern des Bettlers verstärkt die soziale Schranke und die Ungleichheit, die in der Szene dargestellt werden.
Die Subtexte dieser Darstellung sind vielfältig. Es scheint eine Reflexion über Macht, Demut, Armut und Wohltätigkeit zu sein. Die Szene könnte als eine Mahnung an die Verantwortung der Mächtigen gegenüber den Schwachen und Bedürftigen interpretiert werden. Der Kontrast zwischen dem einstigen Glanz des Almgebenden und seiner jetzigen Situation, verbunden mit der Würde des Bettlers, legt nahe, dass Schicksal und Zufall eine bedeutende Rolle im Leben spielen können. Die beobachtenden Figuren im Hintergrund könnten die Frage nach der moralischen Verpflichtung des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft aufwerfen. Letztendlich bleibt die Bedeutung der Szene offen und einladend für eine persönliche Interpretation.