Montmartre Ramon Casas i Carbo (1866-1932)
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Ramon Casas i Carbo – Montmartre
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Ein vertikaler, dunkler Schaft – vermutlich ein Laternenpfahl oder eine ähnliche Konstruktion – zieht sich fast senkrecht durch das Bildformat und unterstreicht die vertikale Ausrichtung der Äste. Er wirkt wie ein stummer Zeuge einer stillen Umgebung. Im oberen Bereich des Gemäldes zeichnet sich eine weitere Struktur ab, deren genaue Form schwer zu definieren ist; sie könnte ein Gebäude oder ein Teil eines Daches darstellen, verschwimmt jedoch in den diffusen Hintergründen.
Die Darstellung der Objekte wirkt nicht eindeutig und realistisch, sondern eher impressionistisch und fragmentiert. Die Konturen sind unscharf, die Perspektive verzerrt. Dies erzeugt eine Atmosphäre von Unsicherheit und Distanz. Es entsteht ein Gefühl des Verlorenseins oder der Isolation, verstärkt durch die fehlende menschliche Präsenz.
Die Malweise selbst trägt zur Stimmung bei: Pinselstriche sind sichtbar, die Farbe ist oft dick aufgetragen, was dem Bild eine taktile Qualität verleiht. Die Textur wirkt rau und unvollendet, was den Eindruck einer flüchtigen Momentaufnahme verstärkt. Es scheint, als hätte der Künstler versucht, nicht so sehr das konkrete Aussehen der Szene festzuhalten, sondern vielmehr die Stimmung und Atmosphäre eines bestimmten Ortes zu vermitteln – einen Ort des Nachdenkens und der stillen Kontemplation. Die sparsame Verwendung von Farbe und die fragmentierte Darstellung lassen auf eine innere Welt schließen, die sich hinter der äußeren Erscheinung verbirgt.