Children beggars Firs Sergeevich Zhuravlev (1836-1901)
Firs Sergeevich Zhuravlev – Children beggars
Attribution bearbeiten
Laden Sie in voller Größe: 400×500 px (0,1 Mb)
Maler: Firs Sergeevich Zhuravlev
Zhuravlev war ein russischer Künstler, der Genreszenen bevorzugte, die wie ein Scheinwerfer die Laster seiner zeitgenössischen Gesellschaft beleuchteten. Seine rebellische Ader, sein Wunsch, Dummheit und Grausamkeit zu entlarven und zu demontieren, war einer der Hauptcharakterzüge des Künstlers. Davon zeugt auch seine Teilnahme an der so genannten "Rebellion der Vierzehn". Die Akademie der Künste veranstaltete einen großen Wettbewerb, um ihr hundertjähriges Bestehen zu feiern.
Beschreibung von Firs Zhuravlevs Gemälde Children Beggars
Zhuravlev war ein russischer Künstler, der Genreszenen bevorzugte, die wie ein Scheinwerfer die Laster seiner zeitgenössischen Gesellschaft beleuchteten. Seine rebellische Ader, sein Wunsch, Dummheit und Grausamkeit zu entlarven und zu demontieren, war einer der Hauptcharakterzüge des Künstlers.
Davon zeugt auch seine Teilnahme an der so genannten "Rebellion der Vierzehn". Die Akademie der Künste veranstaltete einen großen Wettbewerb, um ihr hundertjähriges Bestehen zu feiern. Als Preis für den Sieger gab es eine teure Medaille aus purem Gold. Vierzehn ihrer Absolventen, darunter einige der besten Studenten, weigerten sich jedoch, an dem Wettbewerb teilzunehmen und verließen die Akademie trotzig.
"Die Bettlerkinder" ist eines seiner Gemälde, das sich durch alle charakteristischen Techniken des Künstlers auszeichnet. Es ist sehr emotional, sehr einfach und es ist leicht, eine Geschichte dahinter zu verstehen. Er überquert einen verschneiten und vereisten Fluss, die linke Hand umklammert unbeholfen eine Feile, mehrere Lagen Kleidung lassen ihn dick aussehen, die Mütze ist über die Augen gezogen. Er will unbedingt ins Warme, um seinen Schal zu entwirren und seine Hände zu wärmen. Er sieht nicht einmal die Kinder an, die an seinem Ärmel zupfen.
Der Junge ist ein wenig wütend, ein wenig verwirrt über diesen Zustand - aufgrund seines jungen Alters hatte er noch keine Zeit, sich an die alltägliche Ungerechtigkeit des Lebens zu gewöhnen. Das Mädchen streckt flehend die Hände aus, aber auch mit der üblichen Bitterkeit - sie ist älter als der Junge, sie versteht bereits, dass der wütende Mann ihnen wahrscheinlich nicht helfen wird. Der düstere Winterhimmel über ihnen, der Abend naht.
Bald schiebt der Beamte die Kinder lässig weg und eilt weiter, ohne sich an sie zu erinnern.
Er hat Tee und ein warmes Bett, in das er abends fallen kann. Ob die Kinder etwas haben, ist für ihn nicht von Interesse.
Das Gemälde zeichnet sich durch Vollständigkeit und die Konzentration auf das Hauptbild aus. Es scheint, als ob das gesamte Gemälde in die Mitte gezogen ist und den Blick des Betrachters auf sich zieht. Der Rest des Gemäldes ist nicht weniger fleißig und inspiriert, aber das ist nicht so wichtig. Der Himmel und der Fluss, die im Dunst verschwimmenden Gebäude - sie sind nur der Hintergrund
Adblock bitte ausschalten!
Кому понравилось
Пожалуйста, подождите
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Sie müssen sich anmelden
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).

















Sie können nicht kommentieren Warum?
Ein Mann, vermutlich ein Beamter oder Polizist, steht in unmittelbarer Nähe der Kinder. Er trägt eine offizielle Uniform mit Mütze und eine dicke Winterjacke. Seine Hand ist auf die Schulter des Mädchens gelegt, was eine Autoritätshaltung andeutet. Die Haltung des Mannes wirkt ambivalent; es ist nicht eindeutig, ob er die Kinder beschützt oder sie verweist. Er hält ein Buch oder einen Aktenordner in der Hand, was seine offizielle Rolle unterstreicht.
Der Hintergrund zeigt eine verschneite Straße und im Entfernen eine imposante Gebäudefront. Einige weitere Personen sind im Hintergrund zu sehen, die sich ebenfalls im Schnee bewegen, doch sie rücken in den Hintergrund und lenken kaum ab.
Die Farbgebung ist gedämpft und trüb, was die Atmosphäre der Kälte und des Elends unterstreicht. Der Schnee wirkt fast grau, was die Hoffnungslosigkeit der Situation betont.
Subtextuell wird hier ein sozialer Kommentar deutlich. Die Darstellung der armen Kinder im Kontrast zu dem Mann in Uniform wirft Fragen nach sozialer Gerechtigkeit, Armut und der Rolle des Staates auf. Es entsteht ein Eindruck von Ausgrenzung und Hilflosigkeit. Die Szene ruft Mitgefühl hervor, doch gleichzeitig wird auch die Distanz und die potenzielle Gleichgültigkeit der Gesellschaft angesprochen. Die dargestellte Situation ist nicht nur eine Momentaufnahme, sondern symbolisiert die schwierigen Lebensbedingungen vieler Menschen in der damaligen Zeit.