Queen Christina * Sebastien Bourdon (1616-1671)
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Sebastien Bourdon (After) – Queen Christina
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
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Hier sehen wir ein Individuum mit einem blassen Teint und feinen Gesichtszügen. Die Augen sind weit geöffnet und blicken direkt den Betrachter an, was einen Eindruck von Direktheit und vielleicht auch einer gewissen Herausforderung vermittelt. Ein leichtes Lächeln umspielt die Lippen, das jedoch eher als ein Anflug von Melancholie denn als Ausdruck von Freude zu interpretieren ist.
Das Haar ist lang und wellig, in einem dunklen Braunton gehalten und fällt locker über die Schultern. Die Kleidung besteht aus einer schwarzen Jacke oder Robe mit einem weißen Rüschenkragen und einem passenden Schal, der an der Halskrause gebunden ist. Diese Elemente deuten auf einen gewissen sozialen Status hin, ohne jedoch protzig zu wirken.
Die Farbgebung ist gedämpft und zurückhaltend. Die Dominanz des Dunkelbraun und Schwarz im Hintergrund verstärkt die Wirkung des hellen Teints des Gesichts. Das Licht fällt von links auf das Gesicht, wodurch eine subtile Modellierung der Wangenknochen und der Nase entsteht.
Subtextuell könnte dieses Bild eine Abkehr von konventionellen Darstellungen königlicher oder adeliger Personen suggerieren. Die schlichte Kleidung und die wenig dekorative Umgebung stehen im Kontrast zu dem, was man von einem traditionellen Porträt eines Herrschers erwarten würde. Vielmehr erweckt der Eindruck den einer intellektuellen Persönlichkeit, die Wert auf Selbstbestimmung und Individualität legt. Der direkte Blick des Dargestellten könnte als Ausdruck von Stärke und Unabhängigkeit interpretiert werden, während das leichte Lächeln eine gewisse innere Distanz andeutet. Insgesamt vermittelt das Gemälde ein Gefühl von Nachdenklichkeit und einer gewissen Tragik, die auf eine komplexe Persönlichkeit hindeuten mag.