#13969 Pieter Jacobs Codde (1599-1678)
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Pieter Jacobs Codde – #13969
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Der Protagonist ist gekleidet in eine typische Kleidung des 17. Jahrhunderts: Eine dunkle Hose, darüber eine Weste mit Rüschenkragen, und Stiefel. Er sitzt auf einem einfachen Holzstuhl, die Haltung wirkt nachdenklich, fast resignierend. Der Kopf ruht auf der Hand, ein Zeichen von Müdigkeit oder Sorge. Ein Schwert ist an seiner Seite befestigt, was auf seinen sozialen Status oder eine mögliche militärische Verbindung hindeutet.
Ein Tisch steht neben ihm, darauf liegt ein Buch und ein Musikinstrument – möglicherweise eine Laute oder Gitarre. Diese Elemente deuten auf intellektuelle Interessen und künstlerische Neigungen hin, die jedoch im Kontrast zu der insgesamt melancholischen Stimmung stehen. Die Anordnung des Tisches wirkt fast wie eine Barriere zwischen dem jungen Mann und dem Betrachter, was seine innere Abgeschiedenheit unterstreicht.
Die Farbgebung ist gedämpft und warm, mit einem Fokus auf Braun- und Goldtöne. Dies verstärkt die Atmosphäre der Kontemplation und des Rückzugs. Die Komposition ist schlicht gehalten; der junge Mann füllt den Großteil des Bildes aus, was seine zentrale Bedeutung unterstreicht.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Jugend, Verantwortung und die Last der Erwartungen interpretiert werden. Der Schwertgriff deutet auf eine mögliche Bedrohung oder einen Konflikt hin, während die Musikinstrumente und Bücher ein Leben jenseits von Pflichten und Kämpfen andeuten. Die Haltung des jungen Mannes lässt Raum für Interpretationen: Ist er enttäuscht, müde, oder vielleicht einfach nur nachdenklich über seine Zukunft? Das Bild vermittelt eine tiefe innere Spannung zwischen den Anforderungen der Gesellschaft und dem individuellen Wunsch nach Selbstverwirklichung. Es ist ein Moment eingefangen, in dem die Last des Seins spürbar wird.