Self-portrait Alexey Venetsianov (1780-1847)
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Alexey Venetsianov – Self-portrait
Ort: The State Tretyakov Gallery, Moscow (Государственная Третьяковская галерея).
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Er trägt eine dunkle, fast schwarze Jacke und darunter ein weißes Hemd mit einer aufgetellten Krawatte, welche die Halslinie betont. Die Gesichtszüge sind geprägt von einer leicht melancholischen Ausstrahlung. Die Augen, die hinter runden Brillen sitzen, wirken nachdenklich und wirken in das Innere gerichtet. Eine leichte Röte auf den Wangen und die leicht zusammengekniffenen Augen lassen auf Konzentration schließen.
In seiner rechten Hand hält er einen Pinsel, in der linken eine Palette. Diese Attribute verweisen unmissverständlich auf seine Tätigkeit als Künstler. Die Palette, mit Farbspuren versehen, zeugt von seiner Arbeit und seinem Engagement.
Der Hintergrund ist sehr sparsam gehalten und lässt den Fokus vollständig auf die Figur lenken. Die Farbpalette ist gedämpft und warm, mit Brauntönen und Grau, die eine gewisse Ernsthaftigkeit und Kontemplation vermitteln. Die Malweise wirkt direkt und spontan, was den Eindruck eines persönlichen Augenblicks verstärkt.
Man könnte hier eine Reflexion über die eigene künstlerische Tätigkeit sehen, eine Auseinandersetzung mit dem eigenen Ich und der eigenen Rolle als Schöpfer. Die direkte Ansprache des Betrachters könnte auch als Einladung zur Teilhabe an dieser Reflexion interpretiert werden. Insgesamt strahlt das Werk eine stille Würde und eine gewisse Verletzlichkeit aus, die den Betrachter berührt.