Genesis Cycle: Creation of the Birds and Fish Jacob Bouttats (1660-1718)
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Jacob Bouttats – Genesis Cycle: Creation of the Birds and Fish
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Um diese Figur herum wimmelt es von einer vielfältigen Tierwelt. Fische verschiedenster Art liegen auf dem Boden, einige davon scheinen gerade erst aus dem Wasser zu kommen. Vögel bevölkern den Himmel in großer Zahl; sie sind in unterschiedlichen Flugphasen dargestellt – manche steigen auf, andere kreisen, wieder andere fliegen direkt auf den Betrachter zu. Die Detailgenauigkeit bei der Darstellung der Federn und Schuppen ist bemerkenswert. Ein Strauß ragt prominent hervor, seine lange Gestalt verleiht dem Bild eine vertikale Dynamik.
Der Hintergrund besteht aus einer weitläufigen Landschaft mit sanften Hügeln, die in den Himmel übergehen. Im fernen Bereich erkennen wir Bergformationen, die von einem Dunstschleier umgeben sind und der Szene Tiefe verleihen. Ein Fluss schlängelt sich durch das Gelände und verbindet die verschiedenen Elemente des Bildes miteinander.
Die Komposition wirkt dynamisch und üppig. Die Fülle an Tieren suggeriert eine ungebändigte Kreativität und einen Überfluss an Leben. Es entsteht ein Eindruck von Bewegung und Lebendigkeit, der den Betrachter in die Schöpfungsszene hineinzieht.
Subtextuell könnte das Bild als Darstellung göttlicher Macht und Ordnung interpretiert werden. Die zentrale Figur scheint die Kontrolle über die Tierwelt zu haben und verleiht ihr Leben. Der Kontrast zwischen dem ruhigen, fast kontemplativen Ausdruck der Figur und der geschäftigen Aktivität der Tiere erzeugt eine Spannung, die den Betrachter zum Nachdenken anregt. Die Darstellung des Überflusses könnte auch als Hinweis auf die Fülle der göttlichen Gaben verstanden werden, während die Vielfalt der Lebewesen die Komplexität und Schönheit der Schöpfung unterstreicht. Die dunkle Bordüre um das Bild verstärkt den Eindruck einer abgeschlossenen, heiligen Sphäre.