The Marquis de Marigny Jean-Baptiste Perronneau (1715-1783)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Jean-Baptiste Perronneau – The Marquis de Marigny
Ort: National Museum (Nationalmuseum), Stockholm.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Der Mann trägt eine pastellfarbene Jacke oder Robe, deren Stoff weich fällt und die Form seines Körpers nur andeutet. Ein kunstvolles Rüschenkragen-Detail schmückt die Brust, zusammengehalten von einer kleinen Brosche mit floralem Motiv. Die Frisur ist typisch für die Epoche: ein aufwendig gestecktes, hellgraues Haararrangement, das den Kopf umrahmt und eine gewisse Leichtigkeit vermittelt.
Die Farbgebung ist gedämpft und harmonisch. Der dunkle Hintergrund lässt die Figur stärker hervortreten und lenkt die Aufmerksamkeit auf ihre Erscheinung. Die Beleuchtung ist weich und gleichmäßig verteilt, wodurch ein sanfter Glanz entsteht, der die Haut des Mannes betont.
Es fällt auf, dass das Gesicht eine gewisse Melancholie ausstrahlt. Ein leichtes Lächeln umspielt die Lippen, doch die Augen wirken nachdenklich, fast traurig. Diese Ambivalenz verleiht dem Porträt eine zusätzliche Tiefe und deutet auf eine komplexe Persönlichkeit hin.
Die Haltung des Mannes ist entspannt, aber dennoch würdevoll. Er wirkt nicht steif oder prätentiös, sondern eher in sich gekehrt. Dies könnte darauf hindeuten, dass es sich um ein intimeres Porträt handelt, das weniger dazu gedacht war, Macht und Status zu demonstrieren, als vielmehr die menschliche Seite des Dargestellten zu zeigen.
Die subtile Farbgebung und die sorgfältige Ausarbeitung der Details lassen vermuten, dass hier Wert auf eine feinfühlige Darstellung gelegt wurde. Es ist nicht nur ein Abbild einer Person, sondern auch ein Versuch, ihren Charakter und ihre Stimmung einzufangen. Die Komposition wirkt ausgewogen und harmonisch, was den Eindruck eines wohlhabenden und gebildeten Mannes verstärkt. Insgesamt vermittelt das Gemälde einen Eindruck von Anmut, Intelligenz und vielleicht auch einer gewissen inneren Zerrissenheit.