Self-portrait Zinaida Serebryakova (1884-1967)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Zinaida Serebryakova – Self-portrait
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
BEMERKUNGEN: 1 Ответы
62 года, неплохо выглядит
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Frisur ist kurz gehalten, fast wie eine stilisierte Bob-Frisur, und wirkt unaufgeregt, fast schon pragmatisch. Die Haare sind mit schnellen Pinselstrichen gesetzt, was dem Gesamtbild eine gewisse Spontaneität verleiht.
Der Künstler trägt ein hellblaues Hemd oder eine Bluse, dessen Falten durch dynamische Pinselbewegungen angedeutet werden. Das Kleidungsstück scheint locker und bequem zu sein, was möglicherweise auf eine entspannte Arbeitsatmosphäre hindeuten könnte. Die Hände sind in den Ärmel gestützt, die Finger sichtbar, wodurch ein Gefühl von Ruhe und Kontemplation vermittelt wird.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und besteht aus warmen Brauntönen, die sich mit dem helleren Ton des Gesichts kontrastieren. Dieser dunkle Hintergrund lenkt die Aufmerksamkeit gezielt auf das Gesicht und verleiht der Darstellung eine gewisse Tiefe. Die grobe Malweise im Hintergrund verstärkt den Eindruck von Spontaneität und Unvollkommenheit, was möglicherweise als Ausdruck einer authentischen Selbstdarstellung interpretiert werden kann.
Subtextuell könnte dieses Selbstbildnis als ein Versuch des Künstlers verstanden werden, sich selbst in seiner künstlerischen Tätigkeit zu erfassen – nicht als idealisiertes oder verklärtes Abbild, sondern als einen Menschen bei der Arbeit, voller Gedanken und Emotionen. Die Wahl des hellblauen Kleidungsstücks könnte eine Assoziation mit Kreativität und Inspiration hervorrufen, während die entspannte Körperhaltung auf Selbstvertrauen und Gelassenheit schließen lässt. Insgesamt vermittelt das Gemälde den Eindruck eines Künstlers, der sich seiner selbst bewusst ist und seine eigene künstlerische Identität in einem Moment der Reflexion festhält.