Portrait of nanny Zinaida Serebryakova (1884-1967)
Zinaida Serebryakova – Portrait of nanny
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Maler: Zinaida Serebryakova
Katrina wurde 1907 in Öl auf Leinwand gemalt. Zinaida Evgenievna Serebryakova war eine Künstlerin, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts tätig war. Sie lebte in Russland und war eine einzigartige Persönlichkeit, denn in der Malerei ging es nur um Männer. Doch das hielt Serebryakova nicht auf. Sie hinterließ zahlreiche Gemälde, die in unserem Land sehr geschätzt werden. Eine Künstlerin wurde eine der ersten in der Geschichte der Weltmalerei. Da sie in eine Familie hineingeboren wurde, in der die Eltern mit der Kunst verbunden waren, war Serebryakova die Kreativität nicht fremd.
Beschreibung des Gemäldes "Porträt eines Kindermädchens" von Zinaida Serebryakova.
Katrina wurde 1907 in Öl auf Leinwand gemalt.
Zinaida Evgenievna Serebryakova war eine Künstlerin, die Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts tätig war. Sie lebte in Russland und war eine einzigartige Persönlichkeit, denn in der Malerei ging es nur um Männer. Doch das hielt Serebryakova nicht auf. Sie hinterließ zahlreiche Gemälde, die in unserem Land sehr geschätzt werden. Eine Künstlerin wurde eine der ersten in der Geschichte der Weltmalerei.
Da sie in eine Familie hineingeboren wurde, in der die Eltern mit der Kunst verbunden waren, war Serebryakova die Kreativität nicht fremd. Aber sie erhielt keine besondere Ausbildung. Ihre Professionalität und ihr Können hat sie sich durch harte Arbeit, Selbstkritik und ständige Weiterbildung erworben.
Serebryakova wurde eine Meisterin der Porträtmalerei. Sie arbeitete ständig in der Natur. Zinaida organisierte 1910 ihre erste Ausstellung, nach der sie in Künstlerkreisen populär wurde. Sie wurde zu einem neuen Phänomen des 20. Jahrhunderts.
Zu ihren Werken im Bereich des Porträts gehört das Gemälde Porträt einer Krankenschwester. Dies ist nicht das einzige Porträt dieses Themas, das der Künstler unter dem Einfluss des einfachen bäuerlichen Lebens schuf. Serebrjakowa fühlte sich von der Einfachheit ihres Lebens und der Unverblümtheit ihrer Motive angezogen. Zu dieser Zeit malte der Künstler mehrere Gemälde, die der Lebensweise der Bauern gewidmet waren.
Das Gemälde "Porträt eines Kindermädchens" von 1907 stellt eine einfache Frau dar. Sie sitzt auf einem Stuhl, ihr Aussehen ist müde. Die Dargestellte ist bescheiden gekleidet, ihr Blick ist distanziert. Eine weiße Schürze mildert das insgesamt bescheidene Erscheinungsbild. Serebryakova hat die Frau gekonnt porträtiert, sie sieht sehr realistisch aus. Alle ihre Gedanken sind klar. Solche russischen Kindermädchen haben in den vergangenen Jahrhunderten Kinder aus verschiedenen Familien aufgezogen. Dichter, Künstler und einfach begabte Menschen traten unter ihrem wachsamen Auge hervor.
Das Gemälde wird im Kunstmuseum von Taganrog aufbewahrt, einer staatlich finanzierten Kultureinrichtung in der Region Rostow.
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Die Frau blickt direkt den Betrachter an, ihr Blick ist ernst und fast schon herausfordernd. Ihre Augen, von einem ungewöhnlich blauen Farbton, wirken intensiv und verleihen dem Porträt eine gewisse Tiefe. Die Gesichtszüge sind schlicht gehalten, die Wangenknochen sind deutlich zu erkennen, was der Darstellung eine gewisse Härte verleiht.
Die Farbgebung ist auffällig. Ein kräftiges Rot dominiert die Kleidung der Frau – ein rotes Jackett oder eine Jacke mit hellen, fast weißen Akzenten. Der Kontrast zwischen dem Rot und dem Weiß der Schürze ist stark und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Hände, die in der unteren Bildhälfte zu sehen sind. Die Hände wirken groß und kraftvoll, fast schon wie die Hände einer Arbeiterin.
Der Hintergrund ist verschwommen und in grauen und weißen Farbtönen gehalten. Man erhascht einen Blick auf eine Art Schrank oder Wandschrank, sowie auf einen Krug und eine Schüssel, die den Eindruck eines einfachen, vielleicht sogar beengten Wohnraums vermitteln. Diese Elemente sind jedoch nicht im Fokus, sondern dienen dazu, die Figur in einen Kontext zu setzen.
Das Bild vermittelt einen Eindruck von Würde und Selbstbeherrschung. Trotz der schlichten Darstellung und des einfachen Hintergrunds wird die Frau nicht als unterwürfig dargestellt. Vielmehr scheint sie eine gewisse Stärke und Unabhängigkeit auszustrahlen. Der direkte Blick und die prägnante Farbgebung verstärken diesen Eindruck.
Es lässt sich vermuten, dass das Werk mehr als nur ein bloßes Abbild einer einzelnen Person ist. Es könnte eine Reflexion über die Rolle der Dienstboten in der Gesellschaft sein, eine Darstellung der Arbeiterklasse oder eine Auseinandersetzung mit Fragen der Identität und des sozialen Status. Die Abwesenheit von jeglicher Romantisierung oder Idealisierung trägt zu dieser Interpretation bei. Es ist ein Porträt, das die Person in ihrer Realität zeigt, ohne zu beschönigen oder zu interpretieren.