The Stoning of St. Stephen Giacinto Gimignani (1611-1681)
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Giacinto Gimignani – The Stoning of St. Stephen
Ort: The Phillips Collection, Washington.
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Die Komposition ist dynamisch; die Figuren sind dicht gedrängt, was die Intensität der Situation unterstreicht. Ein weißes Pferd befindet sich links im Bild, dessen Anwesenheit eine zusätzliche Ebene der Dramatik hinzufügt – möglicherweise symbolisiert es Macht oder das Instrument der Unterdrückung. Die Farbgebung ist warm und erdverbunden, mit einem Kontrast zwischen dem leuchtenden Rosa des Opfers und den dunkleren Tönen der Angreifer und der Umgebung.
Über der Szene erhebt sich eine Mauer, hinter der sich ein Himmelsbereich offenbart. In diesem Bereich schwebt eine weitere Figur, flankiert von Wolken und einer weiteren himmlischen Gestalt mit einem Kranz. Diese übergeordnete Ebene suggeriert eine göttliche Beobachtung oder Intervention, die das irdische Geschehen übersteigt. Die Darstellung des Himmels verleiht der Szene eine spirituelle Dimension und deutet auf die Hoffnung auf Erlösung oder Gerechtigkeit hin, selbst inmitten von Leid und Verfolgung.
Die Beleuchtung ist dramatisch; sie konzentriert sich auf die Hauptfiguren und verstärkt so deren emotionale Wirkung. Die Schatten sind tief und tragen zur Atmosphäre der Bedrohung bei. Es entsteht ein Eindruck von Zeuge eines tragischen Ereignisses, das sowohl irdische als auch übernatürliche Kräfte involviert. Der Blick des Betrachters wird unweigerlich auf die zentrale Figur gelenkt, deren Haltung eine Mischung aus Schmerz und Akzeptanz zu vermitteln scheint. Die gesamte Darstellung wirkt wie ein Zeugnis von Glaubensstärke angesichts von Verfolgung und Tod.