Promenade des Enfants Timoleon Marie Lobrichon (1831-1914)
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Timoleon Marie Lobrichon – Promenade des Enfants
Ort: Roy Miles Fine Paintings, London.
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BEMERKUNGEN: 5 Ответы
Es ist interessant, so eine alltägliche Szene aus einer längst vergangenen Zeit zu sehen...
Guten Tag zusammen!
Ich habe dieses Bild gefunden.
Ich bitte um eine Zuschreibung.
Und wie kann man es reinigen?
Die Zeichnung befindet sich auf festem Papier.
Die Größe beträgt 61 x 41,8 cm.
Ich kann kein Foto hochladen. Ich habe ein Album erstellt.
Es hat geklappt! :)
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Im Vordergrund dominiert eine Gruppe von kleinen Mädchen in einheitlichen, rosafarbenen Kleidern, die in einer Reihe marschieren. Ihre Gesichter sind unter identischen Hüten verborgen, was eine gewisse Uniformität und möglicherweise eine Institutionelle Zugehörigkeit andeutet. Sie werden von zwei Frauen begleitet, eine in einem weißen Häubchen und eine weitere in dunklerer Kleidung, die vermutlich als Aufseherinnen fungieren. Ein Wagen, gezogen von einem Pferd, steht links im Bild, beladen mit weiteren kleinen Kindern, ebenfalls mit Hüten versehen. Der Wagen wird von einer weiteren Frau in einer weißen Uniform betreut.
Im Hintergrund erhebt sich eine monumentale Säule, flankiert von zwei weiteren, gleichartigen Säulen, die einen imposanten Eindruck erwecken. Dahinter erstreckt sich eine weitläufige Parklandschaft mit üppigem Grün und einigen Bäumen, deren Blätter in warmen Herbsttönen leuchten. Der Himmel ist von einem blassen Blau mit vereinzelten Wolken überspannt.
Die Komposition wirkt sorgfältig und inszeniert. Die parallele Anordnung der Mädchen und die klare Linienführung des Wagens erzeugen eine gewisse Ordnung und Struktur. Gleichzeitig deutet die große Distanz zwischen den Säulen und der Kinderschar eine gewisse Entfremdung an.
Die Szene wirft Fragen nach dem sozialen Kontext der dargestellten Kinder auf. Es liegt der Verdacht nahe, dass es sich um eine Gruppe von Waisenkindern oder Kindern aus einem sozialen Förderprogramm handelt, die zu einem Ausflug in den Park geführt werden. Die Uniformität der Kleidung und die strenge Aufsicht der Betreuerinnen lassen auf eine kontrollierte Umgebung schließen.
Der Kontrast zwischen der kindlichen Unschuld der Mädchen und der imposanten, fast monumentalen Architektur im Hintergrund verstärkt den Eindruck einer gesellschaftlichen Hierarchie und des sozialen Unterschieds. Die Darstellung der Kinder, die in einer Reihe marschieren, könnte auch als Metapher für die soziale Konditionierung und die Erziehung zur Anpassung an gesellschaftliche Normen interpretiert werden. Die verborgenen Gesichter der Mädchen verleihen der Szene eine gewisse Rätselhaftigkeit und lassen den Betrachter über ihre Lebensumstände und Zukunftsperspektiven nachdenken.