Assumption of Mary; Himmelfahrt der Maria Hans Fries (1470-1518)
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Hans Fries – Assumption of Mary; Himmelfahrt der Maria
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Die Darstellung der Frau wird durch eine dynamische Umrahmung aus fließenden Linien verstärkt, die an Wolken oder einen himmlischen Schleier erinnern. Diese Elemente erzeugen ein Gefühl von Bewegung und Aufstieg, was den Eindruck einer Transzendenz unterstreicht. Sie scheint in ein Licht gehüllt zu sein, das ihre Gestalt umgibt und sie vom Hintergrund abhebt.
Über der dargestellten Frau befindet sich eine weitere männliche Figur, die ebenfalls einen Heiligenschein trägt. Er erhebt seine Hände, was möglicherweise eine Segnung oder Empfang symbolisiert. Die Positionierung über der Frau deutet auf eine hierarchische Beziehung hin, wahrscheinlich als Vaterfigur oder göttliche Autorität.
Am unteren Bildrand sind zwei kleine, geflügelte Figuren dargestellt, die vermutlich Engel sind. Sie scheinen in Ehrfurcht vor dem Geschehen zu blicken und verstärken so den religiösen Kontext der Szene. Die feine Ausarbeitung ihrer Flügel deutet auf eine besondere Bedeutung hin.
Die Zeichnung ist in einer schnellen, skizzenhaften Technik ausgeführt, was einen Eindruck von Spontaneität und direkter Beobachtung vermittelt. Die Linienführung ist lebendig und expressiv, wodurch die Emotionen und der spirituelle Charakter der Szene betont werden. Die Verwendung des Lichts und Schattens erzeugt eine gewisse Tiefe und Plastizität, obwohl es sich um eine monochrome Darstellung handelt.
Subtextuell könnte die Zeichnung die Vereinigung von Menschlichem und Göttlichen thematisieren. Die dargestellte Frau verkörpert dabei sowohl irdische als auch himmlische Aspekte. Die Szene deutet auf einen Übergang hin, ein Aufsteigen in eine höhere Sphäre, was möglicherweise für Hoffnung und Erlösung steht. Die Anwesenheit der Engel unterstreicht die göttliche Gunst und den heiligen Charakter des Ereignisses. Insgesamt wirkt das Werk von großer spiritueller Intensität und vermittelt ein Gefühl von Ehrfurcht und Erhabenheit.