Claesz. van Leyden, Aertgen – De roeping van Sint Antonius, 1530 Rijksmuseum: part 2
Diese Seite existiert aufgrund von Werbeeinnahmen.
Adblock bitte ausschalten!
Adblock bitte ausschalten!
Rijksmuseum: part 2 – Claesz. van Leyden, Aertgen -- De roeping van Sint Antonius, 1530
На эту операцию может потребоваться несколько секунд.
Информация появится в новом окне,
если открытие новых окон не запрещено в настройках вашего браузера.
Для работы с коллекциями – пожалуйста, войдите в аккаунт (in einem neuen fenster öffnen).
Поделиться ссылкой в соцсетях:
Sie können nicht kommentieren Warum?
Um diese zentrale Figur herum versammelt sich eine große Schar von Zuschauern. Diese sind in verschiedene Gruppen unterteilt und zeigen unterschiedliche Reaktionen: Manche scheinen aufmerksam zuzuhören, andere wirken abgelenkt oder gar gelangweilt. Die Kleidung der Anwesenden deutet auf eine soziale Vielfalt hin, von einfachen Gewändern bis hin zu reich verzierten Stoffen.
Im Hintergrund, hinter dem Podest, öffnet sich der Blick auf eine weitere, noch größere Halle mit Säulen und Bögen, die in die Ferne führt. Hier ist eine weitere Szene zu erkennen: eine Gruppe von Menschen, die sich um eine liegende Gestalt versammelt. Diese zweite Szene wirkt weniger beleuchtet und scheint eine dramatischere Atmosphäre zu haben.
Der obere Bildrand wird von vergoldeten Ornamenten und zwei puttenähnlichen Figuren dominiert, die den Raum optisch erweitern und eine himmlische Dimension andeuten. Die Farbgebung ist durchgängig gedämpft und warm, mit einem Schwerpunkt auf Rot-, Braun- und Goldtönen.
Es lässt sich vermuten, dass diese Komposition mehr als nur eine reine Darstellung einer Predigt sein soll. Die zweite Szene im Hintergrund könnte eine zweite Geschichte erzählen oder eine allegorische Bedeutung haben. Die unterschiedlichen Reaktionen der Zuhörer könnten auf die unterschiedliche Wirkung des Wortes Gottes hinweisen. Auch die Kontraste zwischen den Figuren und ihren Reaktionen lassen auf die komplexen Beziehungen zwischen Glauben, Gesellschaft und individueller Erfahrung schließen. Die Architektur, mit ihren Säulen und Bögen, wirkt fast wie eine Bühne, auf der die menschliche Existenz inszeniert wird.