#16973 Monica Ozamiz Fortis
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Monica Ozamiz Fortis – #16973
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Die dargestellte Person sitzt auf einem Stuhl, der selbst in kubische Formen zerlegt ist. Die Haltung wirkt nachdenklich, fast melancholisch; die Arme sind verschränkt, der Kopf leicht gesenkt. Die Gesichtszüge sind kaum erkennbar, was eine gewisse Distanz und Abstraktion erzeugt. Der Körper wird nicht naturalistisch wiedergegeben, sondern in scharfkantige, geometrische Blöcke zerlegt, die an den Stil des Kubismus erinnern. Diese Fragmentierung trägt zur Entfremdung der Figur bei und lässt sie wie ein Puzzle erscheinen, dessen Teile sich nur schwer zu einem harmonischen Ganzen fügen.
Der Hintergrund besteht aus einer Anordnung von rechteckigen Flächen, die eine Art Fenster oder Wand andeuten könnten. Die geometrische Struktur des Hintergrunds verstärkt den Eindruck von Isolation und Enge. Die Lichtführung ist ungleichmäßig; einige Bereiche sind stark beleuchtet, andere liegen im Schatten, was zu einem dynamischen Spiel mit Kontrasten führt.
Subtextuell könnte das Werk als Reflexion über Entfremdung und innere Zerrissenheit interpretiert werden. Die fragmentierte Darstellung der Figur deutet auf eine Auflösung von Identität hin, während die kalte Farbpalette und die geometrische Strenge des Hintergrunds ein Gefühl von Distanz und Isolation vermitteln. Die verschränkten Arme könnten als Ausdruck von Schutzbedürfnis oder Resignation gelesen werden. Es entsteht ein Eindruck von Kontemplation, vielleicht auch von innerem Konflikt, der sich in der fragmentierten Formgebung manifestiert. Die Abwesenheit von Details und die Reduktion auf geometrische Formen lassen Raum für individuelle Interpretationen und regen den Betrachter dazu an, seine eigenen Assoziationen und Emotionen in das Werk einzubringen.