Robin Hood and Guy of Gisborne John Gilbert (1817-1897)
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John Gilbert – Robin Hood and Guy of Gisborne
Ort: Private Collection
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Die Komposition ist auf Dynamik ausgelegt. Die vertikale Linie des Speers zieht den Blick nach oben und kontrastiert mit der horizontalen Ausrichtung des Leichnams. Robin Hoods Haltung strahlt eine Mischung aus Triumph und Entschlossenheit aus, während Guy von Gisbornes Darstellung die Niederlage und das Ende seiner Herrschaft symbolisiert.
Die Farbgebung ist charakteristisch für die Zeit der Entstehung: erdige Töne dominieren, wobei Rot als Akzentfarbe eingesetzt wird – sowohl in Robin Hoods Kleidung als auch im Blut auf dem Speer. Dies verstärkt die Dramatik des Ereignisses und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Gewalt, die hier dargestellt wird.
Die dichte Vegetation im Hintergrund erzeugt eine Atmosphäre der Abgeschiedenheit und Wildnis, was typisch für die Erzählungen über Robin Hood ist – ein Held, der sich außerhalb der gesellschaftlichen Ordnung bewegt. Die Bäume wirken fast wie Zeugen dieses Ereignisses, ihre Äste bilden ein natürliches Bühnenbild für die Tragödie.
Subtextuell lässt sich hier eine Auseinandersetzung mit Macht und Gerechtigkeit erkennen. Robin Hoods Sieg über Guy von Gisborne wird nicht nur als physische Beseitigung eines Gegners dargestellt, sondern auch als symbolischer Akt der Befreiung – ein Kampf für die Unterdrückten gegen ihre Peiniger. Die Darstellung des abgetrennten Kopfes ist eine deutliche Mahnung an die Konsequenzen, die Ungerechtigkeit und Tyrannei nach sich ziehen können. Es wird eine moralische Botschaft vermittelt: Gewalt kann zwar zur Lösung von Konflikten eingesetzt werden, doch sie hinterlässt immer Spuren und dient als Warnung für zukünftige Generationen.