Richard III, c.1856-59 (pen & ink John Gilbert (1817-1897)
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John Gilbert – Richard III, c.1856-59 (pen & ink
Ort: Guildhall Art Gallery, London.
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Die rechte Figur, sitzend auf einer erhöhten Position, die an einen Thron erinnern könnte, dominiert die Szene durch ihre Nähe zur ersten Person und ihre aktive Geste. Er beugt sich vor und berührt den Arm der stehenden Figur mit seiner Hand. Diese Berührung ist ambivalent: Sie kann sowohl eine Geste des Trostes oder der Ermahnung sein, als auch ein Zeichen von Kontrolle oder Drohung. Das Gesicht dieser sitzenden Person ist im Schatten verborgen, was seine Persönlichkeit und Absichten noch mysteriöser erscheinen lässt.
Der Hintergrund ist dunkel gehalten und kaum auszumachen, abgesehen von einem verschwommenen Wappen oder einer heraldischen Darstellung, die auf eine königliche Verbindung hindeutet. Die sparsame Verwendung von Licht und Schatten verstärkt den dramatischen Effekt der Szene und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Interaktion zwischen den beiden Männern.
Die Zeichnung scheint eine Momentaufnahme eines Konflikts darzustellen, in dem Machtverhältnisse und persönliche Beziehungen aufeinanderprallen. Der stehende Mann ist offensichtlich in einer untergeordneten Position, während der sitzende Mann Autorität und Kontrolle ausübt. Die subtextuelle Ebene deutet auf ein angespanntes Verhältnis hin, möglicherweise geprägt von Schuld, Verantwortung oder einem bevorstehenden Urteil. Die Zeichnung lädt den Betrachter dazu ein, die Dynamik zwischen den Figuren zu interpretieren und sich über die zugrunde liegenden Motive und Konflikte Gedanken zu machen. Der Stil der Zeichnung, mit seinen schnellen Linien und dem expressiven Einsatz von Schraffuren, verleiht der Szene eine unmittelbare und emotionale Kraft.